Sonderausstellung zur Jurysitzung des Bundespreises Ecodesign 2017

01.09.2017
Kunstgewerbemuseum

In einer Sonderausstellung präsentiert das Kunstgewerbemuseum am 12. und 13. September 2017 die 129 zur Jurysitzung zugelassenen Beiträge zum diesjährigen Bundespreis Ecodesign.

Am 12. und 13. September bietet das Kunstgewerbemuseum seinen Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, mehr über nachhaltiges Design zu erfahren und einen Einblick in den Auswahlprozess des Bundespreises Ecodesign zu erhalten. Am 11. September tagt die Jury des jährlich ausgelobten Wettbewerbs im Sonderausstellungsbereich des Museums. Im Anschluss daran wird die Ausstellung "Bundespreis Ecodesign 2017: Mit gestalterischem Mut und nachhaltigen Ideen in die Zukunft. Sonderausstellung zur Jurysitzung" an zwei Tagen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Sonderausstellung zeigt innovative und zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Architektur, Ernährung, Mobilität, Kommunikation sowie Mode. Am Vormittag des 12. September wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten.

Wie sich Produkte auf die Umwelt und unsere Alltagskultur auswirken, wird maßgeblich durch das Design bestimmt. Um das Potential von Ecodesign verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, haben Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt im Jahr 2012 den Bundespreis Ecodesign ins Leben gerufen. Der Preis zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualität auszeichnen.

Von den insgesamt 324 zum diesjährigen Wettbewerb eingereichten Beiträgen wurden 129 zur zweiten Wettbewerbsstufe zugelassen und werden der Jury im September präsentiert. Die Vorauswahl treffen Fachleute des Umweltbundesamtes sowie des Beirats. Besucher/-innen können erfahren, welche Einreichungen die interdisziplinäre Jury überzeugt haben und zu den Nominierten zählen. Die Preisträger werden am 27. November 2017 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium geehrt und im Folgejahr in einer Wanderausstellung auf Messen sowie in Museen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Führung durch die Sonderausstellung

Öffnungszeiten der Sonderausstellung

  • Dienstag, den 12. September 2017, 12–18 Uhr
  • Mittwoch, den 13. September 2017, 10–18 Uhr

Eintritt

Besucherinnen und Besucher können mit der regulären Eintrittskarte des Museums auch die Sonderausstellung besichtigen. Die Karten kosten 8 Euro bzw. ermäßigt 4 Euro pro Person.

Jury 2017

  • Werner Aisslinger (Produktdesigner)
  • Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin)
  • Andreas Detzel (Umweltexperte)
  • Prof. Matthias Held (Produktdesigner)
  • Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes)
  • Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner)
  • Dr. Claudia Perren (Architektin)
  • Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)
  • Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin)

Der Bundespreis Ecodesign wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben und zeichnet Produkte, Konzepte und Dienstleistungen aus, die den ökologischen Herausforderungen mit guten Ideen begegnen und gestalterisch überzeugen. Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt loben den Preis in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin e.V. aus.