Lange Nacht der Museen: Programmhighlights der Staatlichen Museen zu Berlin

29.08.2015

Zur Langen Nacht der Museen am Sonnabend, dem 29. August 2015 haben mehrere Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin in der Zeit von 18 bis 2 Uhr geöffnet. Am Kulturforum beteiligen sich die Gemäldegalerie, das Kunstgewerbemuseum und das Kupferstichkabinett, auf der Museumsinsel haben das Alte Museum, das Bode-Museum und das Neue Museum geöffnet. Zwei Angebote stehen dabei im Mittelpunkt: „HALTEN SIE AUSSCHAU!“ und „DER ANDERE BLICK!“. Ebenfalls zu den Highlights der 35. Langen Nacht der Museen zählen die Konzerte im Bode-Museum.

Das Format „HALTEN SIE AUSSCHAU!“ wird auf Grund des großen Erfolgs im vergangenen Jahr zur diesjährigen Langen Nacht der Museen ausgebaut und um englischsprachige Angebote erweitert: Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittler bieten in allen teilnehmenden Museen zwischen 18 und 1 Uhr Gespräche an, die auf unterschiedliche Interessen und Besuchertypen zugeschnitten sind. Die Angebote richten sich z. B. an „Entdecker“, die sich neugierig auf unerwartete Begegnungen einlassen, an „Eilige“, die in der Langen Nacht der Museen möglichst viele Orte besuchen und in jeder Ausstellung nur einige Highlights kennenlernen möchten oder an „Wissbegierige“, die sich für die Geschichten hinter den Ausstellungsobjekten interessieren. In den Foyers der Museen werden die Besucherinnen und Besucher willkommen geheißen und über das Vermittlungsangebot informiert. Die Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittler sind in den Ausstellungen an großen Schildern mit den jeweiligen Gesprächsangeboten erkennbar. Sie laden ein, die Museen auf eine kommunikative Weise zu entdecken.

Unter dem Motto „DER ANDERE BLICK“ präsentieren Expertinnen und Experten ihre Sichtweise auf Ausstellungen oder Kunstwerke. Sie bieten den Besucherinnen und Besuchern an, die Ausstellungen mit anderen Augen zu sehen, Aspekte kennenzulernen, die häufig im Verborgenen bleiben oder auch Bekanntes neu zu entdecken. So führt beispielsweise in der Gemäldegalerie ein Vergolder das Publikum in die barocke Maltechnik sowie die Kunst der Vergoldung ein. Das neueröffnete Kunstgewerbemuseum wird aus Architektensicht vorgestellt, Künstlerinnen präsentieren ihren speziellen Blick auf Porzellan und eine Kostümhistorikerin ihre Sicht auf Mode. Kuratorinnen und Kuratoren geben Einblicke in Sammlungen des Kunstgewerbemuseums und stellen ihre Lieblingsstück vor. Im Kupferstichkabinett fasst ein Tierarzt mit der Kurzführung „Pudelwohl und hundeelend“ seine Gedanken zur Ausstellung „Wir kommen auf den Hund!“ zusammen. Auch Direktoren, Kuratoren und andere Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin bieten spannende Einblicke in die Arbeit der Museen. Im Bode-Museum stellen eine Kuratorin und eine Textilrestauratorin Kleidung im spätantiken Ägypten vor. In der Gemäldegalerie begrüßt der Direktor des Hauses, Prof. Dr. Bernd W. Lindemann, die Besucherinnen und Besucher und eröffnet mit einem Rundgang durch die Gemäldegalerie die Lange Nacht der Museen.

Die genauen Termine zu den genannten Veranstaltungen finden Sie unter: www.smb.museum.

In der Basilika des Bode-Museums nimmt Jaspar Libuda um 19 und 21 Uhr mit seinen Kontrabass-Soli Besucherinnen und Besucher auf eine Reise in die Klangwelt des größten aller Streichinstrumente mit und stellt damit seine neue CD „Die Geburt der stillen Farben vor (www.jasparlibuda.de). Das Konzert „EIN GOTT – EIN KLANG?“ ist eine Hommage an die Ausstellung „EIN GOTT - Abrahams Erben am Nil. Juden, Christen und Muslime in Ägypten von der Antike bis zum Mittelalter“. Der Deutsch-Spanische Chor Berlin singt um 22 und 24 Uhr mittelalterliche sephardische Lieder, romantische Natur-Lyrik von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn-Bartholdy, begleitet und kontrastiert von Kim Seligsohns „Ode an die Namen“ (www.desc-berlin.de; www.hymne-an-die-namen.de).