Im Blickpunkt

01.10.2013

Im Blickpunkt
Das Humboldt-Forum

Auf dem Weg zum Humboldt-Forum
Die Vortragsreihe thematisiert die aktuellen Planungen für das Humboldt-Forum im teilrekonstruierten Berliner Schloss.

Viola König, Direktorin des Ethnologischen Museums, und Peter Junge, Kurator der Afrika‑Abteilung, sprechen über die inhaltliche Ausstellungsplanung des Museums. Fragen nach verschiedenen Perspektiven der Präsentation ethnologischer Sammlungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Klaas Ruitenbeek, Direktor des Museums für Asiatische Kunst, stellt das Ausstellungskonzept seiner Sammlungen, die asiatische Kunst vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis heute umfassen, vor. Das Humboldt Lab Dahlem als experimentelle Probebühne ermöglicht den Dahlemer Museen durch spezifische Fragestellungen ihre Planungen zu überprüfen und zu kalibrieren. Agnes Wegner, Leiterin der Geschäftsstelle Humboldt Lab, gewährt einen Blick in diese ungewöhnlichen Laborräume. Wie alle Fäden in Bezug auf Planung, Gestaltung und Inhalte bis zur geplanten Eröffnung 2019 zusammenlaufen, zeigt Bettina Probst, Leiterin der Stabsstelle Humboldt-Forum.

VORTRAGSREIHE 7
Prof. Dr. Viola König/Dr. Peter Junge, Bettina Probst, Agnes Wegner, Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek
Museen Dahlem Vortragssaal

Fr 22.11., Fr 29.11., Di 3.12., Mi 11.12., jeweils 11 - 12.30 Uhr
4 Veranstaltungen
20 Euro

Im Blickpunkt
Erich Mendelsohn
Akademie-Sonderveranstaltungen zur Erich Mendelsohn-Ausstellung

Anmeldung:
Akademie der Staatlichen Museen zu Berlin
Genthiner Straße 38, 10785 Berlin
Telefon 266 42 22 45, Fax 266 42 22 40
E-Mail: akademie@smb.spk-berlin.de

Erich Mendelsohn - Der Architekt der modernen Stadt
Architekturspaziergang in Kreuzberg und Charlottenburg

In Kooperation mit Ticket B
Freitag, 18.10.2013, 14 - 17.30 Uhr, 25 Euro zzgl. BVG-Ticket
Anmeldeschluss: 11.10.2013

Mit dem IG-Metall-Haus hat Erich Mendelsohn 1929 einen modernen, dynamisch anmutenden Verwaltungsbau für die Gewerkschaft geschaffen. Das kriegsbeschädigte Haus, das mehrfach restauriert und zuletzt nach der Wiedervereinigung denkmalgerecht saniert wurde, ist ein herausragendes Zeugnis der heroischen, städtischen Moderne. Unweit davon steht das Verlagshaus Mosse, ein gewaltiger Bau des Zeitungsimperiums. Die Reise auf den Spuren Erich Mendelsohns in der Stadt führt schließlich zu den Wohnhäusern am Kurfürstendamm: der WOGA-Komplex mit der Schaubühne, ein faszinierender sozialer, urbaner Mix aus Kultur, Sport und Wohnen.

Erich Mendelsohn - Der Visionär des Fortschritts
Bustour zum Einsteinturm nach Potsdam und zu den Villen in der Vorstadt

In Kooperation mit Ticket B

Sonntag, 27.10.2013, 10 - 18 Uhr, 69 Euro inkl. Eintritte
Anmeldeschluss: 20.10.2013, Mindestteilnehmerzahl: 15

Mit dem Einsteinturm auf dem Telegrafenberg ist 1922 eine Ikone der modernen Architektur entstanden. Der Ruhm des jungen Architekten nahm mit diesem expressionistischen Bau zur Erforschung der Relativitätstheorie seinen Anfang. Zahlreiche Geschäftshäuser und Wohnbauten vermögender Bauherren folgten. Eine Spurensuche führt sowohl zu den Villen im Grunewald und Haus Sternefeld als auch zu Mendelsohns Wohnhaus und in das restaurierte Haus Bejach des jüdischen Arztes in Steinstücken.

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Öffentliche Führungen in der Erich Mendelsohn-Ausstellung

Anmeldung
Tel.: 030 - 266 42 4242 (Mo -Fr 9-16 Uhr)
Fax: 030 - 266 42 2290
E-Mail:service@smb.museum

Erich Mendelsohn: Drei Kontinente - sieben Länder
Jeden Samstag, 15 Uhr ab 21.9.2013 bis 4.1.2014
Eintritt: 6 Euro / 3 Euro; Führungskosten: keine
Treffpunkt: Infostand Kulturforum

Die Kunstbibliothek bewahrt, pflegt und erforscht seit 1975 den künstlerischen Nachlass des Architekten Erich Mendelsohn (1887-1953). Der Rundgang durch die Ausstellung gibt einen Einblick in den Querschnitt seines Schaffens. In der Zeit des Nationalsozialismus musste der aus Allenstein stammende und in Berlin ansässige jüdische Architekt über Holland, England, Palästina in die USA emigrieren. Erich Mendelsohn hat auf drei Kontinenten und in sieben Ländern seine architektonischen Spuren hinterlassen.

 

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