Humboldt Forum: Tage der offenen Baustelle

13.06.2016
Humboldt Forum

Am vergangenen Wochenende gab es wieder die Gelegenheit, die Baustelle des Berliner Schlosses zu besichtigen und sich über das zukünftige Humboldt Forum zu informieren. Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst gaben dabei Einblicke in ihre Ausstellungsideen. In einer „Speakers' Corner“ stellten die Akteure des Humboldt Forums in über 30 Kurzvorträgen unter anderem herausragende Objekte aus den Sammlungen und ihre Geschichten vor. Zum Beispiel sprach Jonathan Fine, Afrika-Kurator am Ethnologischen Museum, über eine dem Kaiser zugedachte Tabakpfeife. Klaas Ruitenbeek, Direktor des Museums für Asiatische Kunst, stellte die künftige Inszenierung der Chinesischen Hofkunst im Berliner Schloss durch den Pritzker-Preisträger Wang Shu vor.

Abgerundet wurde das Programm durch zwei Filmvorführungen: In „Fernglück“ begleitet Shaheen Dill-Riaz fünf junge Deutsche in sein Heimatland Bangladesch, und „HMONG sein. Begegnungen mit einer Familie“ porträtiert die vor dem Bürgerkrieg geflüchtete laotische Familie Vang, die auf der Schwäbischen Alb ein neues Zuhause fand. Im Anschluss luden die Regisseure beider Filme zur Diskussion ein.

Im 1. Obergeschoss konnten sich Besucher in einer Soundinstallation in die Klangkulisse persisch-islamischer Gärten vertiefen und sich an einer „Selfie-Station“ mit hochwertigen Repliken von Museumsobjekten fotografieren.

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