9. Konservierungswissenschaftliches Kolloquium Berlin/Brandenburg

20.11.2015
Museen Dahlem

Historische Techniken und Rezepte – Vergessen und wiederentdeckt Teil 2

Das Rathgen-Forschungslabor veranstaltet zusammen mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, der Fachhochschule Potsdam und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am 20.11.2015 das „9. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin / Brandenburg“ im Auditorium des Museumskomplexes Dahlem. Aufgrund des großen Interesses an den Handwerkstechniken und Rezepten im Jahre 2013 wird dieses Thema erneut in den Mittelpunkt gerückt.

Der Blick in die entsprechende Literatur verrät, dass sich Handwerkstechniken und Rezepte bis zur Industriellen Revolution und der Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts wenig verändert haben. Erst mit der zunehmenden Einführung von automatisierten Arbeitsgängen traten das handwerkliche Geschick und die Erfahrung der Handwerker und Künstler in den Hintergrund. Heute müssen mit Hilfe aufwendiger naturwissenschaftlicher und restauratorischer Untersuchungen die damaligen Arbeitsschritte der Handwerkstechniken und der Rezepte mühsam nachvollzogen werden.

Die Auswahl der Vorträge ist einerseits materialorientiert und richtet sich andererseits nach der Problemstellung, inwieweit naturwissenschaftliche und restauratorische Untersuchungen vergessene Techniken und Rezepte wieder entdecken oder die Wirkungsweise verschiedener Techniken erklären können.

Das Kolloquium wendet sich an alle Interessenten, die sich mit dem besseren Verständnis historischer Techniken und der nachhaltigen Konservierung/Restaurierung von Kulturgütern und Denkmälern beschäftigen.

Fr 20.11.2015 / 8.30 Uhr – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort
Museen Dahlem
Staatliche Museen zu Berlin
Auditorium
Lansstr. 8
14195 Berlin

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich ab sofort bis 8.11.2015 unter rf@smb.spk-berlin.de

Tagungsgebühr: 50,00 EUR (für Studenten 30,00 EUR)