100.000 Besucher bei "Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits"

09.03.2015
Alte Nationalgalerie

Am 20. November 2014 wurde die Ausstellung "Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits" in der Alten Nationalgalerie feierlich eröffnet. Nun haben über 100.000 Besucher die Ausstellung gesehen.

"Wir freuen uns sehr über diese positive Resonanz, vor allem weil die Werke Lindauers außerhalb Neuseelands bisher fast unbekannt waren und jetzt endlich auch hier in Europa entdeckt werden können!" sagt Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie in Berlin.

Für die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie erteilten die Nachfahren der in Lindauers Portraits Dargestellten zum ersten Mal ihre Erlaubnis die Bilder außerhalb von Aotearoa/Neuseeland zu zeigen. Die Gemälde haben Neuseeland nie verlassen, weil die Nachfahren der dargestellten Personen das Gedenken an die Ahnen lebendig bewahren und die Verbindung der Generationen zu Abstammung, Geschichte und Identität bis heute vergegenwärtigen.

Gottfried Lindauer, 1839 in Pilsen (heute Tschechien) geboren, ist einer der wenigen Maler des späten 19. Jahrhunderts, der sich in seinem Werk beinahe ausschließlich der Darstellung einer indigenen Bevölkerung, der Māori in Neuseeland, im Porträt und Genrebild widmete.

Noch bis zum 12. April 2015 ist die Ausstellung zu sehen. Über die Osterfeiertage (3. - 6.4.2015) ist die Alte Nationalgalerie immer von 11 - 18 Uhr geöffnet.

Unter www.gottfriedlindauerinberlin.de ist der umfangreiche Katalog auch online erhältlich.

Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit der Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki.