Das Schwarz-Weiß Foto zeigt drei schwarze brasilianische Erwachsene und zwei Kinder.
© Instituto Moreira Salle

Buchpräsentation im Museum für Fotografie anlässlich der Ausstellung:
Brasiliens Moderne 1940 - 1964. 20. Februar 2014, 18 Uhr

15.02.2014
Museum für Fotografie

Buchpräsentation

20. Februar 2014, 18 Uhr

Von herzlichen Menschen und ewigen Versprechen

Warum der brasilianische Weg in die Moderne auch über Berlin führt und was Sérgio Buarque de Holanda - Autor des epochalen Essays "Die Wurzeln Brasiliens" - damit zu tun hat - das diskutieren der Soziologe und Buarque-Experte Sérgio Costa und der Journalist Kersten Knipp, Verfasser einer soeben erschienenen Kulturgeschichte Brasiliens. Das Gespräch wird von Frank Wegner vom Suhrkamp Verlag moderiert.

Sérgio Buarque de Holanda schrieb Ende der zwanziger Jahre einen folgenreichen Großessay. Folgenreich, weil der Historiker und Literaturkritiker darin ein bis heute gültiges Bild Brasiliens, "dieses reichen Landes der Armen" entwirft. Auf beeindruckende Weise verbinden sich in dem in viele Sprachen übersetzten Klassiker stilistische und analytische Kraft mit einer zutiefst menschlichen Vision der Geschichte.

"Raízes do Brasil - Die Wurzeln Brasiliens" (1936) ist im Rahmen des Programms zur Förderung der brasilianischen Literatur zur letztjährigen Buchmesse in Frankfurt in einer Neuauflage beim Suhrkamp Verlag mit einem Nachwort von Sérgio Costa, Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin, erschienen. Kersten Knipps Buch "Das ewige Versprechen - Eine Kulturgeschichte Brasiliens" erschien ebenfalls 2013 im Suhrkamp Verlag.

Link zur Ausstellung

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