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Der Grundstein zur James-Simon-Galerie ist gelegt!

22.10.2013
James-Simon-Galerie

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Freitag, dem 18. Oktober 2013, der Grundstein zur zukünftigen James-Simon-Galerie gelegt. Als zentrale Eingangshalle auf der Museumsinsel Berlin wird sie neben Kassen- und Informationsschaltern ein Café sowie ein Auditorium und eine Sonderausstellungsfläche beinhalten.

Zur feierlichen Grundsteinlegung sprachen der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger und Michael Eissenhauer der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin als zukünftige Nutzer des Gebäudes. Als Vertreter des Bundes war Michael Odenwald zu hören, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und als Vertreter des ausführenden Architekturbüros von David Chipperfield sprach Alexander Schwarz.

Herr Eissenhauer betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Mäzens James Simon für die Staatlichen Museen zu Berlin, nachdem der neue Bau benannt werden soll:

"Mit der Namensgebung für das neue Eingangsgebäude verneigen wir uns vor James Simon, dem bedeutendsten Mäzen in der Geschichte der Staatlichen Museen zu Berlin. Nicht nur die Menge der Kunstwerke, die er den Museen stiftete, ist beeindruckend, sondern auch die Qualität. Die Liste der Spitzenwerke, die wir ihm verdanken, reicht von der Büste der Nofretete über das Ischtar-Tor bis zu Mantegnas Maria mit dem schlafenden Kind."

Im Beisein der Nachfahren von James Simon wurde die Zeitkapsel mit einer tagesaktuellen Zeitung, einem Satz Euro-Münzen, dem Bauplan sowie einem Foto von James Simon und einer Kopie seiner ersten Schenkungsurkunde an die Königlichen Museen von 1904 befüllt und unter dem Grundstein versenkt.

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