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Archäologie

01.10.2013

Schmuck der Pharaonenzeit
Bereits aus vorgeschichtlicher Zeit liegen Belege für amuletthaften Schmuck im Alten Ägypten vor. Gold wurde wegen seiner religiösen Bedeutung als "Fleisch der Götter" besonders geschätzt. Darüber hinaus verarbeitete man Silber, Bronze und kräftig bunte Steine wie Karneol, Lapislazuli, Amethyst und Malachit, aber auch vielfarbige Fayence und polychromes Glas. Das Schmuckrepertoire umfasste, je nach Vermögen, kronenartige Kopfbedeckungen, breite Halskrägen, Pektorale, Gürtel, Arm- und Fußreifen und Ringe. In dieser Vortragsreihe wird anhand von kunstvollen Realienfunden aus Gräbern und Tempeln, sowie von Darstellungen und Texten zur Herstellung, zum Wert und zur gesellschaftlichen Relevanz von Körperschmuck die Entwicklung der altägyptischen Juwelierkunst nachgezeichnet. Der Formenschatz an Hieroglyphen und Symbolzeichen wird entschlüsselt und die "Lesbarkeit" komplexer Schmuckkreationen erklärt.

VORTRAGSREIHE 6
Dr. Helmut Brandl
Vortragssaal Kulturforum

28.11. - 19.12.
donnerstags
wöchentlich
14-15.30 Uhr
4 Veranstaltungen
20 Euro

Ergänzendes Führungsangebot
Die Führungen können nur von Teilnehmern der Vortragsreihe gebucht werden.
Bei den Terminen handelt es sich um Alternativen mit identischem Inhalt.

Schmuck der Pharaonenzeit
Dr. Helmut Brandl

Termine: Mo 16.12., 11.30 oder 14 Uhr
Treffpunkt: Infostand Neues Museum
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung: 266 42 42 42 oder service@smb.museum

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