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Kunst- und Kulturgeschichte

01.10.2013

Vom Handwerk der Malerei
In der Gattung der Malerei standen die Künstler in den jeweiligen Jahrhunderten vor elementaren Aufgaben, die sie im Stil der Epoche zu lösen hatten. Vom ureigenen Malmaterial, den Farben, über Fragen der Bildkomposition hin zum technischen Werkprozess und der inhaltlichen Lösung eines Themas erstreckten sich die Probleme der Künstler. Die Vortragsreihe setzt sich zum Ziel, an Hand einflussreicher Beispiele aus der abendländischen Kunstgeschichte, nach Themen - und nicht nach Stilen geordnet - einen Überblick über das Handwerk der Malerei zu liefern.  Dafür werden barocke Künstler wie Peter Paul Rubens, Diego Velázquez und Jan Vermeer über Künstler des 19. Jahrhunderts wie Caspar David Friedrich, Eugène Delacroix oder Edouard Manet bis hin zu Johannes Itten, Paul Klee und Salvador Dali mit Bildbeispielen herangezogen und werkgerecht befragt. Die Zuhörer erwartet ein leichter Zugang zum besseren Verständnis der Malerei als Kunst, die gemäß des geflügelten Wortes vom handwerklichen "Können" kommen sollte.

Die Vortragsreihe findet zweimal mit identischem Inhalt statt (Termine siehe unten).

VORTRAGSREIHE 2 UND VORTRAGSREIHE 3
Thomas R. Hoffmann
Vortragssaal Kulturforum

29.10. - 19.11. / dienstags / wöchentlich / je 4 Veranstaltungen / je 20 Euro
Vortragsreihe 2: 11-12.30 Uhr / Vortragsreihe 3: 15-16.30 Uhr

Ergänzendes Führungsangebot
Die Führungen können nur von Teilnehmern der Vortragsreihe gebucht werden.
Bei den Terminen handelt es sich um Alternativen mit identischem Inhalt.

Vom Handwerk der Malerei
Thomas R. Hoffmann

Termine: Di 12.11. 13 Uhr oder Mi 13.11., 13 oder 15 Uhr oder Di 19.11., 13 Uhr oder Mi 20.11. 14 oder 16 Uhr
Treffpunkt: Infostand Kulturforum / Gemäldegalerie
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung: 266 42 42 42 oder service@smb.museum

Kleine Kunst mit großer Wirkung
Sicherlich hat jeder Kunstfreund folgende Situation schon einmal erlebt: Man hat ein Kunstwerk durch eine Abbildung in einem Buch kennengelernt, sieht es dann zum ersten Mal im Original und ist von der Größe irritiert. Insbesondere kleine Kunstwerke stellt man sich häufig viel monumentaler vor. Manchmal ist man geradezu enttäuscht über das kleine Format. Doch nach längerer Betrachtung stellt sich die feinsinnige Wirkung ein und das Kunstwerk wächst über sich hinaus. Die Vortragsreihe lenkt den Blick auf Maler, die ihre Kompositionen vorwiegend im kleinen Format gelöst haben und präsentiert altniederländische Künstler wie Jan van Eyck, barocke Maler wie Adam Elsheimer und Meister des 19. Jahrhunderts wie Carl Spitzweg. Dabei wird die Wirkung ihrer Bilder aus den unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, wodurch sich zeigen wird, dass das häufig angewendete Sprichwort - klein aber fein - auch in der Kunst seine Berechtigung hat.

VORTRAGSREIHE 4
Thomas R. Hoffmann
Vortragssaal Kulturforum

26.11. - 17.12.
dienstags
wöchentlich
11-12.30 Uhr
4 Veranstaltungen
20 Euro

Ergänzendes Führungsangebot
Die Führungen können nur von Teilnehmern der Vortragsreihe gebucht werden.
Bei den Terminen handelt es sich um Alternativen mit identischem Inhalt.

Kleine Kunst mit großer Wirkung
Thomas R. Hoffmann

Termine: Di 3.12., 14 oder 16 Uhr oder Di 10.12. 14 oder 16 Uhr
Treffpunkt: Infostand Kulturforum / Gemäldegalerie
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung: 266 42 42 42 oder service@smb.museum

Klassizismen und Manierismen im Wandel der Zeiten
Von Polyklet bis Picasso

Bereits in der ägyptischen Kunst zeigen die figürlichen Darstellungen einen hohen Realismus, der jedoch erst mit den griechischen Meisterwerken des 5. Jahrhunderts v. Chr. zum klassischen Idealbild der Kunst erhoben wird. Neben dem klassischen Schönheitsideal existiert aber auch in der Antike (insbesondere im Hellenismus) schon das Grotesk-Hässliche. Bis in die Renaissance zeigen sich immer wieder manieristische Formen, die zu Verzerrungen der jeweils geltenden Stilelemente führen. Und auch die Moderne dokumentiert im Schaffen von Künstlern wie Rodin, Picasso, Matisse und Maillol diesen Wettstreit zwischen Abstraktion und Klassizität im künstlerischen Schöpfungsprozess. Die Vortragsreihe führt ein in den oft kontrovers geführten Diskurs um die ästhetischen Möglichkeiten in der Kunst und gibt einen Überblick über die lange Geschichte des Widerstreits zwischen dem getreuem Abbilden der Wirklichkeit und der künstlerischen Umgestaltung der natürlichen Formen von der Antike bis in die Moderne.

VORTRAGSREIHE 5
Dr. Katharina Lippold
Vortragssaal Kulturforum

23.10. - 13.11.
mittwochs
wöchentlich
15-16.30 Uhr
4 Veranstaltungen
20 Euro

TERMINÄNDERUNG: Der Vortragstermin am Mi 6.11., 15 Uhr muss leider entfallen und wird am Mi 27.11., 15 Uhr nachgeholt.

Ergänzendes Führungsangebot
Die Führungen können nur von Teilnehmern der Vortragsreihe gebucht werden.
Zu dieser Vortragsreihe werden zwei thematisch unterschiedlichen Führungen angeboten:

Klassizismen und Manierismen im Wandel der Zeiten
Dr. Katharina Lippold

Klassik: Pro und Kontra - Von der Archaik bis zur Spätantike
Termine: Do 31.10., 15 Uhr oder Do 07.11., 11 oder 15 Uhr
Treffpunkt: Kasse des Alten Museums / Museumsinsel Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung: 266 42 42 42 oder service@smb.museum

Klassisch versus manieristisch
Termine: Di 19.11., 11 oder 15 Uhr oder Do 21.11., 11 Uhr
Treffpunkt: Kasse des Bode-Museums / Museumsinsel Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung: 266 42 42 42 oder service@smb.museum

TERMINÄNDERUNG: Der Vortragstermin am Mi 6.11., 15 Uhr muss leider entfallen und wird am Mi 27.11., 15 Uhr nachgeholt.

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