Das Foto zeigt die Auslösung einer Museumsreplik aus einer historischen Form.
© Staatliche Museen zu Berlin

Gipsformerei auf Weltreise

30.09.2014
Gipsformerei

Die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin geht auf die Walz. Inspiriert von der traditionellen Wanderschaft junger Handwerksgesellen, setzt die Ausstellungsreise "Handmade in Germany" deutsche Qualitätsmanufakturen weltweit in Szene.

Über mehrere Jahre wird die vom Direktorenhaus Berlin kuratierte Wandermesse 100 Aussteller an 15 Stationen präsentieren. Gemeinsam mit Produzenten wie Rosenthal und der Nomos Glashütte wird sich die Gipsformerei zunächst in St. Petersburg präsentieren (19. bis 28. September 2014 am Nevski Prospekt). Zu den Stücken, die mit auf die Reise gehen, zählen unter anderem die Nofretete, die Prinzessinnengruppe von Schadow und Büsten von Schiller und Goethe. "Die Auswahl der Objekte erfolgte nach festen Kriterien", erklärt Leiter Miguel Helfrich, "so zeigen wir weltweit bekannte Objekte, die mit der deutschen Kultur in Verbindung stehen." Außerdem spielen kunsthandwerklicher Anspruch und die historische Dimension eine Rolle - viele Stücke werden aus historischen Formen gefertigt.

"Wir wollen die internationalen Bekanntheit der Gipsformerei als Hersteller von erstklassigen Museumsrepliken fördern", beschreibt Helfrich die Ziele der Gipsformerei. Aber auch Kontakten zu potenziellen Käufern und Multiplikatoren aus Presse, Kultur und Politik sollen geknüpft werden, so Helfrich weiter.

Nach St. Petersburg gastiert die Messe unter anderem in Moskau, Tokio, New York, Los Angeles, Hong Kong, Istanbul und Rom.

Weitere Informationen

 

Das Foto zeigt Bernhard Heeb und Matthias Wemhoff, Museum für Vor- und Frühgeschichte im Gespräch mit Sven Stienen, Generaldirektion, Staatliche Museen zu Berlin.

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