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Das Kulturareal
der Nordwestküste erstreckt sich in einem Küstenstreifen, der vom südlichen
Alaska über die kanadische Provinz British Columbia bis zur nördlichen
Grenze von Kaifornien reicht. Die Indianer dieses Gebietes lebten hauptsächlich
vom Fischfang. Getrocknet und geräuchert dienten die in großen Schwärmen
vorkommenden Lachse als Wintervorrat. Die Wälder an der Küste lieferten
das Baumaterial für die großen Häuser aus Holzplanken, in denen jeweils
eine Großfamilie lebte. Das Holz der sogenannten Rotzeder bildete das
Ausgangsmaterial für die hoch entwickelte Schnitzkunst in einem für die
gesamte Nordwestküste charakteristischen Stil, der wiederum verschiedene
lokale Varianten aufwies.
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Reich beschnitzte und bemalte Kiste mit Deckel
im Stil der Heiltsuk,
von Adrian Jacobsen 1881 angeblich
bei den Haida erworben
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