Matthias Balzer, Dialog mit einem Raum, Schloss Haldenstein, Gewölbekeller, 1986

Von Haldenstein nach Köpenick
Malerei und Druckgrafik des Graubündner Künstlers Mathias Balzer

von: 24.04.2009 bis: 20.09.2009

Schloss Köpenick

Der Schweizer Künstler Mathias Balzer hat ein umfangreiches grafisches Werk geschaffen, das in der Tradition der klassischen europäischen Moderne stehend, sich in vielschichtigen Arbeiten immer wieder dem Thema der Herkunft der Menschen und der sie umgebenden Gegenstände widmet.

 

Ausgehend von einer "Archäologie der Dinge" hat sich Balzer unter anderem intensiv mit seiner langjährigen eigenen künstlerischen Wirkungsstätte, dem Schloss Haldenstein bei Chur, auseinandergesetzt. Gerade dieses Sujet erlaubt eine spannungsvolle Inszenierung von Arbeiten des weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt gewordenen Künstlers im Kunstgewerbemuseum in Schloss Köpenick, wird doch dort mit dem Zimmergetäfel des Meisters HS von 1548 ein Hauptwerk der Raumkunst der nordalpinen Renaissance gezeigt, das ebenfalls aus Schloss Haldenstein stammt. Balzers Ansatz einer künstlerischen Spurensuche kann damit ein erweiternder, musealer Aspekt hinzugefügt werden.

Die Ausstellung, die im Rahmen des Jubiläums von Köpenick "Eine Stadt in Berlin wird 800" stattfindet, ist eine Kooperation des Kunstgewerbemuseums im Schloss Köpenick mit dem Amt für Kultur des Kantons Graubünden (CH) und dem Kulturamt des Stadtbezirks Treptow-Köpenick von Berlin.

Veranstalter:

Kunstgewerbemuseum