LAETOLI

Die Erhaltung der Hominiden-Fußabdrücke. Zwischen Reburial und Museumspräsentation

Im Rahmen des nationalen Projekts, die Weltkulturerbestätte von Laetoli im Ngorongoro Conservation Area in Arusha, Tansania, wieder auszugraben, wurde der Direktor des Rathgen-Forschungslabors, Prof. Dr. Stefan Simon, in den Lenkungsausschuss gewählt. Dieser soll den Behörden beratend zu Ausgrabungstechnik, Präsentation der berühmten Hominiden-Fußabdrücke sowie zur Konservierung in situ zur Seite stehen.

Die Reihe der 1978 entdeckten Hominiden-Fußabdrücke ist in pulvriger, vulkanischer Asche erhalten, welche nachfolgend durch weichen Regen zu einem fragilen Tuff verfestigt wurde. Die Ascheschichten der Fußabdrücke stammen aus dem Pliozän und sind durch die K/Ar-Methode auf ein Alter von etwa 3,5 bis 3,7 Millionen Jahren datiert worden.

Die Wiederausgrabung, die im Februar 2011 begann, wird von physiko-mechanischen, klimatischen und konservatorischen Untersuchungen begleitet, die zum Teil als akademische Arbeiten unter der Anleitung des Rathgen-Forschungslabors entstehen.

Projektpartner: Ministry of Natural Resources and Tourism, United Republic of Tanzania
Finanzierung: Ministry of Natural Resources and Tourism, United Republic of Tanzania
Laufzeit: 2010 bis heute

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14059 Berlin

Tel.: 030 / 266427100
Fax: 030 / 266427110
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Direktorin: Dr. habil. Ina Reiche