IPM

Integrierte Kontrolle von Sammlungsschädlingen/IPM

Museale Sammlungen sind ständig der Gefahr ausgesetzt, biogene Schädigungen zu erfahren. Oft bleibt ein Schädlingsbefall lange unbemerkt, sodass Substanzverlust bis hin zur irreversiblen Zerstörung der Objekte die Folge sein kann. Seit 2009 arbeitet das Rathgen-Forschungslabor langfristig an der Umsetzung und Weiterentwicklung eines "Integrated Pest Managements" (IPM) für Sammlungsschädlinge an den Staatlichen Museen zu Berlin und weiteren Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. IPM setzt gezielt auf Prävention durch ein hochauflösendes Monitoring potenzieller Schadorganismen, in zweiter Ebene durch Veränderungen im direkten und indirekten Umfeld der Objekte und erst in dritter Stufe auf gezielte Maßnahmen am befallenen Objekt. Inzwischen arbeitet das Rathgen-Forschungslabor auch mit Kollegen am Deutschen Technikmuseum Berlin und dem Georgischen Nationalmuseum in Tbilissi am Aufbau eines IPM-Programms.

Projektpartner: Sammlungen und Archive der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Laufzeit: laufend

Postanschrift:
Schloßstraße 1 a
14059 Berlin

Tel.: 030 / 266427100
Fax: 030 / 266427110
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Direktorin: Dr. habil. Ina Reiche