Bildgebendes Ultraschall-System | © Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor; CC NC-BY-SA

DBU Ultraschall

Entwicklung eines Ultraschallgeräts zur Analyse anthropogener Umweltschäden an Denkmälern aus Marmor

Gegenstand des Projekts sind die Überprüfung des Anwendungspotenzials und die Weiterentwicklung moderner Ultraschalltechnik für die schnelle und zerstörungsfreie Prüfung von Denkmälern aus Marmor. Moderne Ultraschallsysteme aus der Medizintechnik sind bildgebend und können durch Kombination mit Tracking-Systemen zur dreidimensionalen Darstellung des Inneren von Objekten genutzt werden. Diese Eigenschaft weist ein "Phased Array"-System auf, das mit "Magnetic Field Tracking"-Systemen kombiniert wird. Das neue Gerät, an dessen Entwicklung und Anpassung an die spezielle Problematik von Marmor das Rathgen-Forschungslabor beteiligt ist, könnte tragbar sein und würde, neben der Bildgebung, die bekannten Vorteile des Ultraschalls aufweisen: eine zerstörungsfreie, schnelle, kostengünstige und verlässliche Zustandserfassung.

Projektpartner: Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik, IBMT Sankt Ingbert
Finanzierung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Laufzeit: 2010–2013

Postanschrift:
Schloßstraße 1 a
14059 Berlin

Tel.: 030 / 266427100
Fax: 030 / 266427110
rf-info[at]smb.spk-berlin.de 

Direktorin: Dr. habil. Ina Reiche