Alte Mottenbekämpfungsmittel die in den Museen benutzt wurden | © Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor; CC NC-BY-SA

Biozidprojekt

Kontamination von Sammlungsbeständen durch Biozide. Aufbau einer Strategie zur Analyse und Minderung der Belastung

In der Vergangenheit wurden Bestände in Museen sowohl präventiv als auch zur Bekämpfung von Schädlingen mit unterschiedlichen Bioziden behandelt. Einige diese Wirkstoffe sind sehr persistent und können Jahre nach dem Einsatz in den Objekten und Räumlichkeiten gefunden werden.

Die Pestizidbelastung in der Luft, in Stäuben und den Objekten der Museen stellt heute noch ein gesundheitliches Problem für Mitarbeiter, Leihnehmer und externe Auftragnehmer dar. Es lässt sich inzwischen nicht immer nachzuvollziehen, welche Objekte mit welchem Biozid behandelt wurden und wie groß die derzeitige Belastung ist.

Um eine flächendeckende Übersicht über die kontaminierten Bestände und Räumlichkeiten zu bekommen, müssen analytische Strategien entwickelt werden, die umfassend in großen Einrichtungen verwendet werden können. Dadurch werden Planung und Einsatz flächendeckender Minderungsmaßnahmen ermöglicht.

Projektpartner: Sammlungen und Archive der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Laufzeit: laufend

Postanschrift:
Schloßstraße 1 a
14059 Berlin

Tel.: 030 / 266427100
Fax: 030 / 266427110
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Direktorin: Dr. habil. Ina Reiche