© Gisela Harich

FOTOLABOR : TANZ 1900 - 1920
Methodologische und historiografische Reflexionen von Tanzfotografie
Tagung im Museum für Fotografie

07.11.2013
Museum für Fotografie

Gesammelt in Archiven und Speichern, veröffentlicht in wissenschaftlichen Publikationen, in Zeitschriften und Internetportalen, tragen Tanzfotografien von der Vergangenheit bis heute zur Veranschaulichung und Vermittlung unseres Wissens über Tanz bei. Gebannt im Augenblick und Anblick der fotografischen Aufnahme zeigt sich Tanz im Bild und als Bild und prägt auf diese Weise auch unser Bild von Bewegung. Als Dokumente von Bewegung dienen Tanzfotografien der Geschichtsschreibung zur Rekonstruktion und bilden einen wichtigen Bezugspunkt in der ästhetischen und theoretischen Reflexion des Tanzes. In der Zeit zwischen 1900 und 1920 verändern sich nicht nur die ästhetischen Konventionen des Tanzes, es etabliert sich zudem eine Ästhetik der Fotografie, die das Foto weniger als Abbild der Wirklichkeit denn als Bild der Wahrnehmung begreift.

Ziel der Tagung ist es, die Tanzfotografie in ihrer Bedeutung als Bild, das über eigene Darstellungsqualitäten verfügt und sich von einem Verständnis von Fotografie als Dokumentation und Realitätsabbildung abgrenzt, zu begreifen und dieses Verständnis in seinen Konsequenzen für eine methodologische, historiografische wie auch künstlerische Reflexion des Tanzes zu befragen.

Die Veranstaltung steht im Kontext des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes "Bilder von Bewegung. Tanzfotografie 1900-1920", das im Oktober 2012 unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Isa Wortelkamp seine Arbeit aufgenommen hat.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Folder im Link am Ende dieser Seite.

Veranstaltungsort: Museum für Fotografie - Fürstensaal

Veranstalter: DFG-Forschungsprojekt "Bilder von Bewegung. Tanzfotografie 1900-1920", FU Berlin

Konzept: Isa Wortelkamp, Tessa Jahn und Eike Wittrock

Kontakt: tessa.jahn@fu-berlin.de, eike.wittrock@fu-berlin.de

Folder zur Tagung

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