Li Keran: Erfrischung im grünen Schatten, zweite Hälftee des 20. Jh., erworben mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Die Konservativen?
Malerei in Beiping und Beijing

von: 10.03.2009 bis: 05.07.2009

Museum für Asiatische Kunst

Die Ausstellung präsentiert 16 Bilder von Künstlern des 20. Jahrhunderts, die in Beijing tätig waren.

Beijing stellte über viele Jahrhunderte die Hauptstadt des chinesischen Reiches und sah sich im 20. Jahrhundert mit einer turbulenten Geschichte konfrontiert. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts galt die Stadt als Zentrum der konservativen Traditionen. Nachfolgend wurden junge Künstler jedoch ermutigt, neue Wege zu beschreiten und sich von festgefahrenen Traditionen zu lösen. Eine starke Gegenbewegung stellte die Forderung nach kultureller Erneuerung auf.

Mit der Gründung der Volksrepublik China begann die Kulturpolitik entschiedenen Einfluss auf die Kunst zu nehmen. Dennoch führte dies nie zu einer völligen Abkehr von der klassischen chinesischen Malerei. In der Gegenwart hat Beijing seinen Rang als Kulturstadt zurückerlangt. Ungeachtet aller neuen Strömungen in der Kunstszene ist die auf den klassischen Traditionen basierende chinesische Malerei lebendig und vielfältig wie selten zuvor.

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