Aus Rembrandts Zeit
Zeichenkunst in Hollands Goldenem Jahrhundert

von: 28.10.2011 bis: 26.02.2012
Kupferstichkabinett

Bei holländischer Kunst des 17. Jahrhunderts, das häufig auch das Goldene Jahrhundert genannt wird, denkt man zuerst an Gemälde von Landschaften und burlesken Bauernstücken, an die biblischen Darstellungen Rembrandts und an die stillen Innenraumbilder Vermeers. Im allgemeinen Bewusstsein weniger bekannt ist, dass in Holland auch gezeichnet wurde.

Große Künstler wie Rembrandt widmeten sich dem Zeichenstift und der Feder ebenso eindringlich wie kleine Talente, und immer auf höchstem Niveau. Bedeutende Landschaftskünstler wie Jan van Goyen und Jacob van Ruisdael, berühmte Genremaler wie Adriaen und Isaac van Ostade, sie alle zeichneten, um Gemälde vorzubereiten, Bildideen zu erproben und um selbständige kleine Kunstwerke für den Markt zu schaffen. Zudem war die Zeichenkunst auch bei Amateuren, gelehrten Staatsmännern wie Constantijn Huygens Jun. oder Festungsingenieuren wie Valentin Klotz, weit verbreitet. Diese Meister überraschen durch private und zeitlos gültige Aufnahmen von Stadt und Land.

Es gibt weltweit nur wenige Sammlungen, in der die Hauptmeister und die sehr unterschiedlichen Schulen dieser so ungewöhnlich reich sich entfaltenden Zeichenkunst so systematisch, übersichtlich und in so hoher Qualität vertreten sind wie im Berliner Kupferstichkabinett. Nur hier findet man beispielsweise die zarten Pflanzenstudien von Pieter Saenredam, der als Maler von Kircheninterieurs berühmt ist. Eine Auswahl von 100 Werken, ausschließlich aus den eigenen Beständen, wird einen Überblick über diese attraktive Epoche geben. Der Bogen spannt sich von den Wegbereitern am Beginn des Goldenen Jahrhunderts bis zu den großen Meistern am Ende der Blütezeit um 1680.

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