Benutzung

Die Bedingungen zur Benutzung der Kunstbibliothek sind in der geltenden Benutzungsordnung [Download PDF] vom 8.11.2012 geregelt.

Die Benutzung der Kunstbibliothek ist unentgeltlich und kann nur nach der Ausstellung eines Benutzerausweises erfolgen. Benutzungsberechtigt sind natürliche Personen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.

Die Ausstellung der Benutzerausweise erfolgt während der gesamten Öffnungszeit an der Eingangskontrolle oder der bibliografischen Auskunft im Katalograum.

Nach Vorlage eines amtlichen Ausweises (Personalausweis oder Reisepaß - nicht Führerschein oder Studentenausweis) erhält jeder Benutzer einen Benutzerausweis und damit die Zulassung zur Benutzung der Bibliothek. Dieser numerierte Ausweis ist nicht übertragbar und stets vorzulegen. Mit der eigenhändigen Unterschrift auf der Stammkarte und der Entgegennahme des Benutzerausweises verpflichtet sich der Benutzer zur Einhaltung der Benutzungsordnung. Gleichzeitig erklärt er sich mit der Aufnahme folgender persönlicher Daten in die elektronische Benutzerkartei einverstanden. Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Beruf (bei Studenten Hauptstudienfach).

Der Benutzerausweis ist ab Datum der Ausstellung bis zum 31.12. des jeweiligen Jahres gültig. Eine Verlängerung kann unter Vorlage der oben genannten Papiere beantragt werden.

Benutzerausweise werden ausschließlich nach der Vorlage eines amtlichen Personaldokuments (Pass oder Personalausweis) ausgestellt. Studentenausweise reichen zur Legitimation nicht aus.

Mäntel und Taschen sind vor der Benutzung an der Garderobe abzugeben, bzw. in den zur Verfügung stehenden Schließfächern einzuschließen. Die Schließfächer sind täglich zu leeren. Für verlorene Schlüssel haftet der Benutzer.

Die Kunstbibliothek ist eine ausschließliche Präsenzbibliothek. Die Bestände können nur in den Lese- und Studiensälen benutzt werden. Eine Ausleihe außer Haus ist nicht möglich.

Nutzerhinweise

Zur Erhaltung der Buch- und Zeitschriftenbestände sind Bände mit Erscheinungsdatum bis einschließlich 1950 vom Kopieren und Scannen grundsätzlich ausgeschlossen. Rara der kunstwissenschaftlichen Bibliothek und Werke aus den Sondersammlungen unterliegen dem Kopierverbot. Pro Band dürfen höchstens 50 Seiten zu privaten Forschungszwecken kopiert oder eingescannt werden. Für die Einhaltung der urheberrechtlichen Bestimmungen sind die Leser verantwortlich.

Schwarz-Weiß-Kopien
Schwarz-Weiß-Fotokopien aus Beständen, die nicht dem Kopierverbot unterliegen, können durch die Leser an dem Münzkopierer im Katalogsaal angefertigt werden. Die Kunstbibliothek behält sich in jedem Einzelfall einen Widerruf der Kopiergenehmigung aus konservatorischen oder urheberrechtlichen Gründen vor. Die Anfertigung von Schwarz-Weiß-Fotokopien durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kunstbibliothek ist gegen Vorauszahlung an der Ausgabetheke im Lesesaal ebenfalls möglich.

Farbkopien
Farbkopien können ausschließlich gegen Vorauszahlung an der Ausgabetheke im Lesesaal bestellt werden. Die Ausführung der Kopieraufträge erfolgt in der Regel innerhalb von drei Stunden, je nach Auftragslage auch erst später. Die Kopien sind dann an der Anmeldung im Katalogsaal abzuholen. Außerhalb Berlins können Kopien auf Wunsch mit Rechnung (Kopienpreis + Porto + Verpackung) zugesandt werden.

Preise für Fotokopien
Preise pro Schwarz-Weiß-Kopie bei Selbstbedienung: DIN A4 0,10 Euro; DIN A3 0,20 Euro
Preise pro Schwarz-Weiß-Kopie: DIN A4 0,20 Euro; DIN A3 0,40 Euro
Preise pro Farbkopie: DIN A4 1,00 Euro; DIN A3 2,00 Euro

Scans
Die Benutzung handelsüblicher Tischscanner ist in der rechten Lesekabine nach Voranmeldung möglich. Die Kunstbibliothek behält sich in jedem Einzelfall einen Widerruf der Scangenehmigung aus konservatorischen oder urheberrechtlichen Gründen vor. Für die Einhaltung der urheberrechtlichen Bestimmungen sind die Leser verantwortlich. Sie bestätigen der Kunstbibliothek durch Unterschrift, dass die von ihnen angefertigten digitalen Reproduktionen ausschließlich zum privaten Gebrauch bestimmt sind.

Digitale Fotografien
Die Benutzung handelsüblicher Digitalkameras ohne Stative sowie Blitzlicht und andere künstliche Lichtquellen ist im Lese- und Studiensaal möglich. Die Kunstbibliothek behält sich in jedem Einzelfall einen Widerruf der Fotografiergenehmigung aus konservatorischen oder urheberrechtlichen Gründen vor. Für die Einhaltung der urheberrechtlichen Bestimmungen sind die Leser verantwortlich. Sie bestätigen der Kunstbibliothek durch Unterschrift, dass die von ihnen angefertigten digitalen Reproduktionen ausschließlich zum privaten Gebrauch bestimmt sind.

Digitale Foto- bzw. Reproaufträge
Professionelle Foto- bzw. Reproaufträge werden an einen privatwirtschaftlich arbeitenden Vertragsfotografen vermittelt. Entsprechende Auftragsformulare (kommerziell und nichtkommerziell) sind bei der Auskunft und an der Buchausgabetheke erhältlich, an der auch Preislisten zur Einsicht bereitliegen. Im Normalfall wird ein Fotoauftrag innerhalb von zwei bis drei Wochen ausgeführt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine eiligere Erledigung möglich.

Fotografien
Die Benutzung von Fotoapparaten ohne Stative sowie Blitzlicht und andere künstliche Lichtquellen ist im Lese- und Studiensaal möglich. Die Kunstbibliothek behält sich in jedem Einzelfall einen Widerruf der Fotografiergenehmigung aus konservatorischen oder urheberrechtlichen Gründen vor. Für die Einhaltung der urheberrechtlichen Bestimmungen sind die Leser verantwortlich. Sie bestätigen der Kunstbibliothek durch Unterschrift, dass die von ihnen angefertigten Fotografien ausschließlich zum privaten Gebrauch bestimmt sind.

Foto- bzw. Reproaufträge
Professionelle Foto- bzw. Reproaufträge werden an einen privatwirtschaftlich arbeitenden Vertragsfotografen vermittelt. Entsprechende Auftragsformulare (kommerziell und nichtkommerziell) sind bei der Auskunft und an der Buchausgabetheke erhältlich, an der auch Preislisten zur Einsicht bereitliegen. Im Normalfall wird ein Fotoauftrag innerhalb von zwei bis drei Wochen ausgeführt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine eiligere Erledigung möglich.

OPAC
Der öffentliche Benutzerkatalog der Kunstbibliothek ist unter der URL http://opac.smb.spk-berlin.de im Internet erreichbar. Bestellungen können mit der Eingabe der Nummer des Benutzerausweises und der ersten drei Buchstaben des Nachnamens der Benutzerin/des Benutzers ausgelöst werden. Der durchsuchbare Datenbestand ist ein lokaler Ausschnitt aus der Verbunddatenbank des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes. Enthalten sind alle Zeitschriften der Kunstbibliothek, alle seit 1995 erworbenen Monografien und die seit 2004 katalogisierten Zeitschriftenaufsätze. Ältere Titel kommen im Rahmen der Retrokatalogisierung laufend hinzu. Weiterhin enthält der OPAC die seit Mitte 2003 erworbenen Monografien und Zeitschriften der Fach- und Handbibliotheken der Staatlichen Museen zu Berlin. Informationen zu den Suchmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Hilfeseiten des Kataloges.

Konventionelles Katalogsystem (Zettel- und Mikrofichekataloge)
Das konventionelle Zettelkatalogsystem der Kunstbibliothek besteht aus Formalkatalogen und Sachkatalogen. Formalkataloge erschließen formale Merkmale von Büchern (Verfasser, Sachtitel, Körperschaft usw.). Sie beantworten die Frage, ob eine Bibliothek ein bestimmtes Buch besitzt, und die Frage, welche Bücher eines Verfassers die Bibliothek besitzt. Sachkataloge erschließen den Inhalt von Büchern (Person, Ort, Objekt, Thema usw.) und beantworten die Frage, welche Bücher eine Bibliothek zu einem Thema besitzt. Es hängt vom Informationsinteresse der Leserin/des Lesers ab, welchen Katalog sie/er konsultieren muss.

In der Kunstbibliothek können folgende Formalkataloge genutzt werden:
* Der alphabetisch geordnete Verfasser- und Sachtitelkatalog, abgekürzt AK. Er ist nach dem Regelwerk „Preußische Instruktionen“ erstellt und geordnet und enthält Bestände der kunstwissenschaftlichen Bibliothek, der Lipperheideschen Kostümbibliothek, der Sammlung Grisebach und der Sammlung Neue Buchkunst. Auktions- und Lagerkataloge und die Bestände der Ornamentstichsammlung sind nicht enthalten. Ausstellungs- und Sammlungskataloge sind nur unvollständig enthalten.
* Der Katalog der Ausstellungskataloge, abgekürzt ZA. Er ist nach Orten sortiert, innerhalb der Orte nach Erscheinungsjahren. Bei Orten mit besonders vielen Titeln, wie z. B. Berlin, ist das jeweilige Jahr zusätzlich nach den herausgebenden Körperschaften (Ausstellungslokalen) und innerhalb der Körperschaften chronologisch geordnet.
* Der Katalog der Sammlungskataloge, abgekürzt ZS. Er ist nach Orten sortiert, innerhalb der Orte nach Körperschaften und innerhalb der Körperschaften chronologisch.
* Der Katalog der Lagerkataloge von Kunsthändlern, abgekürzt ZL. Er ist alphabetisch nach den Namen (Körperschaften) sortiert, innerhalb der Namen chronologisch.
* Der Katalog der Versteigerungskataloge von Auktionshäusern, abgekürzt ZV. Er ist alphabetisch nach Namen (Körperschaften) sortiert, innerhalb der Namen chronologisch.

In der Kunstbibliothek können folgende Sachkataloge genutzt werden:
* Der systematische Katalog, abgekürzt SyKa. Der SyKa ist in seiner Anlage eine präkombinierte Klassifikation nach Sachgruppen. Er fungiert gleichzeitig als Standortkatalog, der die Buchaufstellung im Magazin bis zur Umstellung auf Numerus Currens (1992) wiedergibt. Er wird durch ein alphabetisch sortiertes Schlagwortregister, ein alphabetisch sortiertes Ortsregister und ein alphabetisch sortiertes Namensregister der Namen von Nichtkünstlern erschlossen.
* Der systematische Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek. Er wird durch ein alphabetisch sortiertes Schlagwortregister erschlossen.
* Der Künstlerkatalog. Er ist alphabetisch nach den Namen der in der Vorlage (Monografie, Zeitschriftenaufsatz oder Ausstellungskatalog) behandelten Künstler geordnet, innerhalb der Künstlereinträge chronologisch. Die Ansetzungsform der Künstlernamen folgt den Lexika Thieme-Becker und Vollmer. Der Künstlerkatalog enthält kopierte Hauptaufnahmen aus dem AK, die die Buchsignaturen enthalten. Bei unselbstständig erschienenen Aufsätzen liefert der Künstlerkatalog nur eine Verweisung auf die Zeitschrift, die den Aufsatz enthält. Die Signatur der Zeitschrift muss in diesem Fall am AK ermittelt werden.
* Der Sammlerkatalog. Er enthält Kopien von Katalogkarten aus dem AK und Verweisungen auf die Kataloge ZL, ZV und zum Teil ZA. Er ist alphabetisch nach den Namen der in der Vorlage behandelten Sammler geordnet, innerhalb der Sammler chronologisch.

Wichtige Abkürzungen auf den Katalogzetteln:

Bestandsbezeichnungen:
* Gris = Sammlung Grisebach (Benutzung im Studiensaal)
* Lipp = Bestand der Lipperheideschen Kostürmbibliothek (Benutzung im Studiensaal)
* LS = Lesesaal (eigener AK und Standortkatalog)
* NB = Sammlung Neue Buchkunst (Benutzung im Studiensaal)
* Mack = Nachlass Mackowsky (Benutzung im Studiensaal)
*PER = laufend gehaltenes Periodikum
* R = Rarum (Bestellung über besonderes Formular)
* So.Dr. = alte Sonderdrucke
*StudS = Studiensaal (Lipperheidesche Kostümbibliothek)

Formatbezeichnungen:
kl = klein
mtl = mittel
gr = groß
ügr = übergroß
quer = quer

Die Bestände der ehemaligen Museumsbibliothek Dahlem und der ehemaligen Zentralbibliothek Museumsinsel sind seit 1998 im Gebäude der Kunstbibliothek aufgestellt. Sie sind durch Mikrofichekataloge erschlossen und können in den Lesesaal bestellt werden, allerdings erst zum nächsten Tag. Bestände mit Museumskürzeln auf den Katalogzetteln können nur in den jeweiligen Häusern eingesehen werden. Titel ohne ein handschriftliches X auf den Zetteln der Zentralbibliothek sind Kriegsverluste. Wenn ein Buch nicht im Bestand der Kunstbibliothek nachgewiesen ist, empfiehlt sich unbedingt eine Recherche in den MF-Katalogen der Museumsbibliotheken, deren Bestände die Kunstbibliothek ergänzen.