Das Institute für Museumsforschung | © Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Datenbanken

Ein umfassendes und unverändert wichtiges Aufgabengebiet des Instituts für Museumsforschung sind statistische Erhebungen und Auswertungen sowie die Führung von Datenbanken. Dies sind derzeit:

Institutionen-Datenbank (Museen und Träger)
Diese Datenbank wird seit Beginn der 1980er-Jahre aufgebaut. Um die statistische Erhebung durchführen zu können, musste eine Datenbank mit Adressen, Angaben zu Sammlungsschwerpunkten und Trägern bundesdeutscher Museen aufgebaut werden. Im Jahr 1981 umfasste diese Datenbank Angaben zu 2.247 Museen, 1998 lagen Angaben zu 5.576 Museen vor. 2012 wurden 6.304 Museen in der Datenbank geführt. Durch die regelmäßige Befragung aller Museen ist es möglich, die "Institutionen-Dokumentation" ständig zu aktualisieren und zu erweitern. Sie bildet eine wichtige Grundlage zur Erteilung von Auskünften. Sie bildet ebenfalls die Grundlage für die Vergabe der ISIL-Nummern (von engl. International Standard Identifier for Libraries and related Organizations) für deutsche Museen.

Sonderausstellungs-Datenbank
Eine zweite Datenbank dokumentiert die Sonderausstellungen der deutschen Museen. Diese Sonderausstellungs-Datenbank enthält Angaben zu den seit 1993 durchgeführten Sonderausstellungen in deutschen Museen. Anhand der hier gespeicherten Daten kann Auskunft gegeben werden über spezielle Inhalte und Themen von Sonderausstellungen, über die Dauer, den Veranstalter und so weiter. Darüber hinaus kann den Museen mit diesen Angaben über einfache Vergleichsdaten hinaus die Recherche zu eigenen Ausstellungen erleichtert werden, es können Ideen für Ausstellungsvorhaben angeboten und Ansprechpartner zu vergleichbaren Ausstellungsvorhaben vermittelt werden.