Restaurierung

Die Sammlungen des Ethnologischen Museums umfassen etwa 500.000 ethnologische und archäologische Objekte. Charakteristisch ist die Unterschiedlichkeit ihrer Materialien, etwa wasserdichte Kleidung aus Fischhaut oder Robbendarm, Musikinstrumente aus Gürteltieren und Blattnasenfledermäuse aus Gold. Auch an einem einzelnen Stück können sich zahlreiche alte und teilweise neue Materialien natürlichen und künstlichen Ursprungs finden. Die organischen und anorganischen Materialien unterliegen unterschiedlichen Veränderungs- und Alterungsprozessen. Sie bedürfen differenzierter Untersuchungsmethoden zu ihrer Erhaltung.

Darüber hinaus besitzen viele Objekte religiöse, rituelle oder ideelle Bedeutungen, deren spezielle Vorstellungen in der Ursprungsgesellschaft sich an ihrer einstigen Nutzung erkennen lassen. Diese Aspekte werden bei konservatorischen Überlegungen, neben der genauen Kenntnis der verwendeten Materialien und Techniken, besonders berücksichtigt. Kennzeichen originaler Nutzung werden erhalten und dokumentiert. Konkret kann dies bei einer Restaurierung bedeuten, dass eine Beschädigung oder Verschmutzung, die durch den ursprünglichen Gebrauch hervorgerufen wurde, belassen wird. Grundsätzlich gebührt allen Aspekten präventiver Konservierung, wie Klimakontrolle und adäquate Lagerung, Priorität vor Eingriffen am Objekt. Darüber hinaus wird jeder Restaurierungseingriff nur unter Berücksichtigung weitestgehend möglicher Reversibilität vorgenommen.

Die Restauratoren des Ethnologischen Museums kümmern sich konservatorisch jeweils um Objekte bestimmter geografischer Bereiche oder um besondere Materialgruppen. Zu den gemeinsamen Arbeiten gehören die konservatorische Beratung bei der Ausstellungsgestaltung und die restauratorische Betreuung des Leihverkehrs. Eine besondere Herausforderung beinhaltet der Umgang mit Objekten, die durch den früher üblichen Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln kontaminiert sind.

Die Abteilung Restaurierung des Ethnologischen Museums stellt in begrenztem Umfang Plätze für Praktika sowie für die Betreuung von Diplomarbeiten zur Verfügung.

Besuchereingang

Lansstraße 8 / Arnimallee 25
14195 Berlin

eingeschränkt rollstuhlgeeignet

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U3 (Dahlem-Dorf)
Bus M11, X83 (U Dahlem-Dorf); 101 (Limonenstraße); 110 (Domäne Dahlem)

Mo geschlossen
Di 10:00 - 17:00 Uhr
Mi 10:00 - 17:00 Uhr
Do 10:00 - 17:00 Uhr
Fr 10:00 - 17:00 Uhr
Sa 11:00 - 18:00 Uhr
So 11:00 - 18:00 Uhr

Öffnungszeiten an Feiertagen unter Besuch planen
Die Ausstellungen im 2. Obergeschoss werden um 11:00 Uhr geöffnet. Angemeldete Veranstaltungen für Gruppen sind ab 10:00 Uhr möglich.Die Ausstellung Kunst aus Afrika ist seit dem 3. Juni 2013 geschlossen.
Weiterhin zugänglich ist der Einführungsteil bis zum "Kamerun-Thron", sowie Afrika in Berlin, "Das Königreich Benin" und "Bamum. Tradition und Innovation im Kameruner Grasland"

JuniorMuseum - Öffnungszeiten
Sa + SO | 11 bis 18 Uhr für Individualbesucher
Jeden 2. + 4. So | 14 - 16 Uhr | Workshop für Familien mit Kindern von 4 - 6 Jahren | 9 EUR. Für Workshops ist eine Anmeldung bis 3 Werktage vor Beginn erforderlich.
Di - Fr | 9 bis 17 Uhr nur für angemeldete Gruppen mit Führungen
(Führungsanmeldung mindestens 14 Tage im Voraus)
Zugang für betreute Gruppen nur über Arnimallee

Information und Anmeldung

Tel.: 030 - 266 42 4242 (Mo - Fr 9 - 16 Uhr)
Fax: 030 - 266 42 2290
E-Mail: service@smb.museum

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Bereichskarte Dahlem
8,00 EUR, ermäßigt 4,00
Onlineshop: 7,00 EUR, ermäßigt 3,50
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Jahreskarte Staatliche Museen zu Berlin
Ab 25,- EUR
Weitere Informationen

Tel.: 030 / 266424242 (Mo - Fr 9 - 16 Uhr)
Fax: 030 / 266422290
service@smb.museum

Postanschrift:
Arnimallee 27
14195 Berlin

Tel.: 030 / 83 01 226
Fax: 030 / 83 01 261
em[at]smb.spk-berlin.de

Direktorin: Prof. Dr. Viola König
Stellvertretender Direktor: Dr. Richard Haas

Café und Restaurant eßkultur in den Museen Dahlem
Frau Claus
Tel.: 030 / 8301433
Website

Buchhandlung Walther König
Frau Heilmann
Tel.: 030 / 83203581