Das Bild zeigt zwei Restauratoren, die das Große Silberbuffet aufbauen.
© Staatliche Museen zu Berlin / Isabel Henschel

Endspurt: Aufbau des Großen Silberbuffets für die Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin"

29.03.2014
Bode-Museum

Am 28.3. war es der Presse möglich einen Blick auf den Aufbau der Ausstellung im Bode-Museum zu werfen. Im Mittelpunkt stand das Große Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses das für die Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin" im Bode-Museum gezeigt wird.

Das Große Silberbuffet, gegen 1695 bei der Augsburger Familie Biller in Auftrag gegeben, wurde zwischen 1703 und 1706 im Rittersaal des Berliner Schlosses und hier im Zentrum der östlichen Schmalwand fest installiert. Es war nicht daran gedacht, die einzelnen Gerätschaften auch

praktisch zu verwenden; sie waren vielmehr als Ganzes Teil der Wanddekoration geworden und dienten allein repräsentativen Zwecken.

In dieser Form einer eng mit der Raumarchitektur verwobenen dauerhaften Präsentation war das Buffet schon zu seiner Entstehungszeit einzigartig. Unabhängig von seiner Anordnung gilt es heute zudem als einziges erhaltenes vielteiliges Goldschmiedeensemble seiner Art.

Trotz Einschmelzungen unter Friedrich dem Großen (1712-1786) und in napoleonischer Zeit (1806-1813) hat das Silberbuffet seinen ursprünglichen Charakter bewahrt, was auch daran liegt, das Verluste immer wieder behutsam mit anderen Stücken kompensiert wurden. Das Silberbuffet und viele weitere Exponate werden ab dem 4. April in der Ausstellung im Bode-Museum zu sehen sein.

SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin

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