Profil

Die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin gehört zu den bedeutendsten Sammlungen für antike griechische und römische Kunst in der Welt. Vor allem ihr berühmtestes Schaustück, der mehr als 2.000 Jahre alte monumentale Pergamonaltar, ein Meisterwerk hellenistischer Kunst, dessen ausdrucksstarker Skulpturenfries den Kampf der Götter mit den Giganten verbildlicht, zieht Jahr für Jahr Tausende von Besuchern an.

Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird das Museum nach Plänen des Architekturbüros Ungers seit 2013 abschnittsweise saniert. Im Zuge der Sanierung bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar bis voraussichtlich 2019 geschlossen. Von der Schließung betroffen sind der Nordflügel sowie der hellenistische Saal. Die Funde aus Uruk und Habuba Kabira sowie die Räume mit babylonischen und altiranischen Denkmälern sind derzeit ebenfalls nicht zugänglich. Der Südflügel des Pergamonmuseums mit dem Ischtar-Tor, der Prozessionsstraße und dem Marktor von Milet sowie dem Museum für Islamische Kunst bleibt weiterhin geöffnet.

Baukunst, Skulpturen und Vasen, Inschriften, Mosaiken, Bronzen und Schmuck stellt die Antikensammlung auf der Museumsinsel Berlin aus: im Alten Museum und im Pergamonmuseum. Sinnfällig ergänzen ihre Objekte zudem die sammlungsübergreifende Präsentation im Neuen Museum. Dort zeigt sie vor allem Kunst aus den Provinzen des Römischen Reiches und Werke aus ihrer umfangreichen Zypernsammlung.