Profil

Die Nationalgalerie umfängt einen Kosmos der Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Wer sich in ihre Ausstellungen begibt, lernt zugleich die Stadt besser kennen, denn ihre Werke finden sich in den unterschiedlichsten Häusern an mehreren Orten in Berlin: Das Stammhaus der Sammlung, die Alte Nationalgalerie, thront auf der Museumsinsel Berlin. Ihre Ausstellungen widmen sich der Kunst des 19. Jahrhunderts. An diese Sammlungen schließt die Neue Nationalgalerie am Kulturforum nahe dem Potsdamer Platz mit Werken des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre an. Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten ist die Neue Nationalgalerie seit 1. Januar 2015 jedoch für mehrere Jahre geschlossen. Die Kunst der letzten Jahrzehnte bis heute zeigt der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, der unweit des Hauptbahnhofs liegt.

Während diese drei Museen mit ihren zahlreichen Meisterwerken die großen Strömungen der Kunst in ihrer Kontinuität und ihren Brüchen repräsentieren und so einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen der europäischen, in jüngerer Zeit überdies internationalen Kunst ermöglichen, sind  weitere, im Umfang kleinere Sammlungspräsentationen jeweils bestimmten Themen vorbehalten: Die beiden Stülerbauten gegenüber dem Schloss Charlottenburg können mit ganz besonderen, von Privatsammlern zusammengetragenen Werken aufwarten: mit Kunst der klassischen Moderne im Museum Berggruen und mit der epochenübergreifenden Ausstellung fantastischer Kunst bis zum Surrealismus in der Sammlung Scharf-Gerstenberg. Zur Zeit geschlossen ist die von Karl Friedrich Schinkel erbaute Friedrichswerdersche Kirche, die bis Ende 2012 als Dependance der Alten Nationalgalerie fungierte.