Profil

Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von Jan van Eyck, Pieter Bruegel, Albrecht Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer van Delft sind hier ausgestellt. Vor allem die deutsche und italienische Malerei des 13. bis 16. sowie die niederländische Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts lassen sich hier ausgezeichnet bewundern und studieren.

Ihren Auftritt haben die Gemälde der Sammlung seit 1998 am Kulturforum. Der 1986 ausgeschriebene Wettbewerb für den Neubau der Gemäldegalerie wurde im folgenden Jahr an das Architekturbüro Hilmer & Sattler vergeben. Im Stil preußischer Strenge erhebt sich das schlichte Gebäude, dessen Räume um eine lichte Wandelhalle gruppiert sind, über der ansteigenden Piazzetta. Nach dem Mauerfall und der anschließenden Wiedervereinigung der Staatlichen Museen zu Berlin im Jahr 1991 wurde die Gemäldegalerie zusätzlich um eine Studiengalerie erweitert.

Die schlichte Fassadengestaltung des Gebäudes erinnert in ihrer Zurückhaltung an Karl Friedrich Schinkels Altes Museum. Klassisch proportioniert sind auch die Sammlungsräume. Von der großen Wandelhalle aus, einem Ort der Ruhe und Besinnung mit einer Brunneninstallation von Walter De Maria, kann immer von Neuem in die Ausstellungsräume zurückgekehrt und der Gang durch die Sammlung wieder aufgenommen werden.