Trauma und Krieg - Das Leben danach

Diskussion

Erwachsene

Termin: Mi 03.09.2014 18:00 Uhr - 20:30 Uhr
Ort: Museum Europäischer Kulturen
Treffpunkt: Foyer
Kosten: KEINE
Anmeldung: nicht erforderlich

Ausstellung: Der gefühlte Krieg
Sammlung: Museum Europäischer Kulturen

18 Uhr | Führung durch die Ausstellung
19 Uhr | Gesprächsrunde mit Rahel Fink (Psychologin/Traumatherapeutin) und Betroffenen, Moderation: Jane Redlin (Kuratorin der Ausstellung)

Was bedeutet es, einen Krieg erlebt und überlebt zu haben? Wie greift der Krieg noch Jahrzehnte später in den Alltag ein? Wie wird aus einem Überleben wieder ein gestaltetes Leben?

Für viele Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien ist immer noch Nachkriegszeit - auch wenn die Aufmerksamkeit der Medien sich längst aktuelleren Konflikten zugewandt hat. In dieser Gesprächsrunde erzählt die Bosnierin Begzada Alatovic von ihren Erfahrungen aus dem Krieg. Die Psychologin und Traumatherapeutin Rahel Fink berichtet von ihrer Arbeit mit traumatisierten Menschen aus ehemaligen Kriegsgebieten. Ein ehemaliger Gefreiter der Bundeswehr schildert seine Erlebnisse in Afghanistan.

Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie Menschen nach dem Krieg zurück in den Alltag finden, sondern auch, was die beiden Weltkriege mit unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gemacht haben und wie die Traumata der Weltkriege noch heute in unserer Gesellschaft nachwirken.

Krieg macht krank. Körperlich und seelisch. Er verändert das Leben von Menschen - sehr viel länger als er selbst dauert. Das gilt 1914 wie 2014.

Eintritt frei! (Inkl. Führung)