Projekte Das Institut für Museumsforschung ist an verschiedenen nationalen und internationalen Projekten beteiligt. Neben Projekten im Museumsbereich beteiligt sich das Institut auch an spartenübergreifenden Projekten mit Archiven und Bibliotheken.
Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung Dem Institut angegliedert ist die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung. Sie hat die Aufgabe, Museen, Bibliotheken, Archive und andere öffentlich unterhaltene Kulturgut bewahrende Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland bei der Identifizierung solcher Kulturgüter in ihren Sammlungen und Beständen zu unterstützen, die während der Zeit des Nationalsozialismus den rechtmäßigen Eigentümern entzogen wurden.
Web: www.hv.spk-berlin.de/deutsch/projekte/ArbeitsstelleProvenienzforschung_1.php?navid=56
Weitere Projekte: BAM Das BAM-Portal liefert Informationen zu Literatur, Archivalien und Objekten aus Bibliotheken, Archiven und Museen in einer gemeinsamen Suche und umfasst gegenwärtig mehr als 30 Millionen Datensätze.
Das zunächst im Jahr 2002 in Baden-Württemberg begonnene Projekt wurde 2005 auf ganz Deutschland ausgedehnt. Zu den hinzu gekommenen Partnern gehört auch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Zurzeit steht neben der technischen Verbesserung des Portals und der Entwicklung eines neuen Designs sowie der Realisierung eines Betreiberkonzeptes für die langfristige Sicherung des Online-Angebotes vor allem die Integration weiterer Quellen im Vordergrund.
Das Institut für Museumsforschung betreut das Portal für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Museen in Deutschland.
Das BAM-Portal wird von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gefördert.
Web: www.bam-portal.de 
sepiadigital / fotoerbe.de Das Projekt DiFoSa (Entwicklung und Abwägung von Verfahren und Strategien zur Optimierung der Digitalisierung fotografischer Sammlungen in deutschen Museen) beschäftigt sich mit der Digitalisierung fotografischer Sammlungen in Museen. Es ist ein Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin und wird im Institut für Museumsforschung durchgeführt. Ziel des wissenschaftlichen Projektes ist es, optimierte Strategien für die Digitalsierung fotografischer Museumssammlungen zu ermitteln und an den realen Möglichkeiten der Museen orientierte praktische Ratschläge zu formulieren. Auf der im Aufbau befindlichen Projektwebseite (www.sepiadigital.de) werden Museen zu einer aktiven Mitwirkung eingeladen.
Web: www.sepiadigital.de  und: www.fotoerbe.de 
euromuse.net Das Ausstellungsportal euromuse, ein Gemeinschaftsprojekt europäischer Museen, informiert kompetent und aktuell über die kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Europas. Das Portal bündelt auf einer Website Informationen zu Sonderausstellungen, Institutionen und Sammlungen und erleichtert so den Zugang zur vielfältigen europäischen Museumswelt.
Bereits über 150 Museen aus 16 europäischen Ländern präsentieren unter www.euromuse.net ihre Sammlungen und Sonderausstellungen. Darunter beispielsweise das Pariser Musée du Louvre, die Uffizien in Florenz, die Staatlichen Museen zu Berlin und das Jüdische Museum in Prag. Alle Texte zu den Ausstellungen und Sammlungen werden in Englisch und in der Landessprache des Museums dargestellt.
Das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz betreut gemeinsam mit der National Gallery in London das euromuse-Portal.
Web: www.euromuse.net 
kulturerbe-digital.de Mit "kulturerbe-digital" wird ein Informationsportal zu Fragen der Digitalisierung im Kulturbereich aufgebaut. Das Internetportal soll die deutsche und internationale Öffentlichkeit umfassend über die zahlreichen deutschen Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung von Kulturgut informieren. Durch den Aufbau des Portals werden die vielfältigen vorhandenen Ressourcen, insbesondere des Digital Library Forums und EUBAM miteinander vernetzt.
Im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz realisiert das Institut für Museumsforschung gemeinsam mit dem "Projektträger im DLR
Neue Medien in der Bildung + Fachinformation" für EUBAM die praktische Umsetzung der Website.
kulturerbe-digital ist ein von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gefördertes Projekt.
Web: www.kulturerbe-digital.de 
MICHAEL MICHAEL ist ein Kulturportal für digitalisierte Bestände und Sammlungen in Europa. Es ermöglicht einen weltweiten Zugang zum digitalen europäischen Kulturerbe, indem es die vielfältigen digitalen Sammlungen und Bestände aus Museen, Bibliotheken und Archiven zentral präsentiert.
Begonnen von Frankreich, Großbritannien und Italien haben inzwischen weitere Länder nationale Portale aufgebaut, die im europäischen Portal zusammenfließen, das damit den Nutzern mehrsprachige Zugänge bietet. Das deutsche Portal ist unter www.michael-portal.de erreichbar. Das deutsche Portal wurden von sieben Institutionen gemeinsam aufgebaut, die digitale Bestände in deutschen Kultureinrichtungen ermitteln und vernetzen.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist Partner von MICHAEL. Die deutschlandweite Koordination liegt bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, ausführendes Organ ist das Institut für Museumsforschung.
Web: www.michael-culture.org
Web: www.michael-portal.de
Minerva Ziel von MINERVA ist es, eine europäische Plattform für Digitalisierungsaktivitäten im kulturellen Bereich zu schaffen.
Das Netzwerk wird seit 2002 im Rahmen von mehreren EU-Projekten (MINERVA, MINERVA Plus, MINERVA eC) gefördert.
Im Rahmen von MINERVA werden - durch Handreichungen und Empfehlungen - die Vorgaben der National Representatives Group (NRG) umgesetzt. Die NRG wurde 2001 gegründet, um die Digitalisierungsprogramme der EU-Mitgliedsstaaten im Kulturbereich zu koordinieren. Ihr gehören Vertreter aus den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission an. Deutschland wird durch drei Personen vertreten:
Prof. Monika Hagedorn-Saupe (Stellvertretende Leiterin des Instituts für Museumsforschung) für EUBAM, Dr. Gerald Maier (Landesarchiv Baden-Württemberg) für die Länder und Werner Weber (Referat K 34 - Internationale Zusammenarbeit im Kulturbereich beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien) für den Bund.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist deutscher Partner von MINERVA. Für die Stiftung leitet das Institut für Museumsforschung eines der "Workpackages".
Web: www.minerva-europe.org 
museumsvokabular.de "museumsvokabular.de" ist eine Initiative zur Bereitstellung,
Bearbeitung und Angleichung von Museumsvokabular. Um Museumsobjekte zu inventarisieren und
für die Katalogisierung zu beschreiben, ist - gemäß der ungeheuren Vielfalt an Objekten -
umfangreiches, fachlich gestütztes Vokabular erforderlich. Um wichtige, für grundlegende
Arbeiten notwendige Vokabulare leicht und zusammenhängend verfügbar zu machen, haben die
Fachgruppe Dokumentation/Deutscher Museumsbund, das Zuse-Institut Berlin, das
digicult-SH-Projekt und das Institut für Museumsforschung diese Initiative ins Leben gerufen
und bauen sie kontinuierlich gemeinsam mit weiteren Partnern aus.
Web: www.museumsvokabular.de 
nestor Ziel von nestor II ist es, bestehende Aktivitäten zur Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Quellen in Deutschland durch Austausch und Kooperation auf nationaler und internationaler Ebene zu verbessern. Besondere Schwerpunkte von nestor II sind einerseits die Fragestellungen, die sich für die Langzeitarchivierung digitaler Daten im Umfeld von eScience und Grid-Computing ergeben, andererseits aber auch die Langzeitarchivierung multimedialer Objekte und die Möglichkeiten der Bewertung von Archivservern im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit.
Das Internetportal bündelt vielfältige Informationen in deutscher Sprache und bietet einen Zugang zu internationalen Quellen.
Das Institut für Museumsforschung ist für das deutsche Museumswesen Projektpartner von nestor II.
Web: www.langzeitarchivierung.de 
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