Wissenschaftliche Austauschprogramme für Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin

Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin besteht die Möglichkeit des organisierten internationalen Fachaustauschs. Dieser wird durch nationale und internationale Kooperationen mit anderen musealen Einrichtungen, aber auch mit Universitäten, Hochschulen, Akademien und weiteren Forschungsinstitutionen realisiert. Die Programme stehen in jährlich wechselnder Folge Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Restaurierung und Konservierung, Vermittlung sowie Sammlungsmanagement und -verwaltung offen. 

Das Mitarbeiteraustauschprogramm Museum Experts Exchange Program (MEEP) ermöglicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit dem Goethe-Institut die Teilnahme an einem Austauschprogramm mit China. Im Rahmen eines dreiwöchigen Weiterbildungsaufenthaltes treten die Stipendiatinnen und Stipendiaten in einen themen- und fachbezogenen Austausch mit Kollegen der vier chinesischen Partnermuseen, dem National Museum of China, dem National Art Museum of China (NAMOC), dem Shanghai Museum und dem Guangdong Museum of Art in Guangzhou. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Kultur- und Museumsszene des Landes fundiert kennenzulernen, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und weitergehende Kontakte zu knüpfen, die einen möglichen Grundstein für künftige Kooperationen darstellen können. Über die Reise der deutschen Teilnehmer nach China informiert ein Blog. Pro Jahr können bis zu vier Mitarbeiter der SMB reisen. Die Ausschreibungen werden jeweils Anfang des Jahres veröffentlicht.

Das Metropolitan Museum of Art New York stellt als eines der größten Universalmuseen der Welt einen idealen Partner für ein gemeinsames Mitarbeiteraustauschprogramm dar. Aus diesem Grund wurde das Staff Exchange Program (SEP) ins Leben gerufen, das nachhaltig den Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Häusern auf Mitarbeiterebene intensivieren soll und den professionellen Austausch fördert.

Das Austauschprogramm sieht vor, pro Jahr ein bis zwei Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen einen dreiwöchigen Gastaufenthalt in einer vergleichbaren Abteilung der Partnerinstitution zu ermöglichen. Die Teilnehmer erhalten damit die Gelegenheit, die Sammlungen des MMA besser kennenzulernen und in intensiven Austausch mit den Fachkollegen zu treten. Dadurch sollen die Verbindungen zwischen den beiden Institutionen weiter gestärkt und nachhaltiger gepflegt werden.

Darüber hinaus wird angestrebt, dass die Teilnehmer während ihres Aufenthalts ein eigenständig konzipiertes Projekt bearbeiten. Dieses kann aus der bisherigen Arbeit an den SMB hervorgehen oder auch speziell für diesen Austausch entwickelt werden. Der Bezug zum MMA sowie der Mehrwert des Aufenthalts für die SMB sollten dabei deutlich erkennbar sein.