Das Bild zeigt die berühmte Statue
Arbeit mit dem Digitalmikroskop an der Statue Uta von Naumburgs aus dem Naumburger Dom. © Staatliche Museen zu Berlin

Optische Mikroskopie

Digitales Mikroskop

Das digitale Mikroskop der Fa. Keyence (VHX-500FD) besitzt drei Objektive mit unterschiedlichen Vergrößerungsbereichen: VH-Z00R von 0 - 50fach, VH-Z20 von 20 - 200fach und VH-Z100 von 100 - 1000fach. Bilder werden mit einer Auflösung von 1600 x 1200 Pixel im JPG-Format (oder Tiff) gespeichert. Man kann kleinere Objekte direkt auf dem Probentisch anschauen oder mit Hilfe eines beweglichen Stativs direkt die Oberfläche von größeren Objekten betrachten. Außerdem ist eine 3D-Abbildung der Oberfläche möglich.

Digitales USB-Mikroskop für Vis und UV-Aufnahmen

Die Vis und UV-Aufnahmen können mit einem digitalen USB-Mikroskop Dino-Lite vom PC aufgenommen werden. Der Vergrößerungsbereich beträgt 10 - 200fach bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixel im JPG-Format. Das Mikroskop hat eine besondere Beleuchtung mit LED UV-Licht mit einer Wellenlänge von 375 nm, um UV-fluoreszierende Bereiche sichtbar zu machen.

Optische Mikroskopie (Wissenschaftliches Mikroskop)

Proben können im Auflicht/Durchlich Hellfeld/Dunkelfeld (VIS/UV) im Mikroskop (Fa.Zeiss Axio Imager.A2m) untersucht und fotografisch dokumentiert werden. Auch Polarisationsmikroskopische Untersuchungen sind möglich. Die fotografische Dokumentation erfolgt mit einer Digitalkamera der Fa. Jenoptik – ProgRes CFcool (max. Auflösung der Bilder 1360 x 1024 Pixel).

Polarisationsmikroskopie

Die Polarisationsmikroskopie ist eine lichtmikroskopische Analyse-Technik, die zur Untersuchung und Identifizierung von Substanzen mit kristalliner Struktur also mit anisotropen Eigenschaften verwendet werden kann. Die Analyse erfolgt mit Hilfe von 2 Filtern. Durch den ersten Filter, den Polarisator wird das Licht so gefiltert, dass das durchgelassene Licht nur noch in einer Schwingungsebene schwingt. Der zweite Polarisationsfilter, der Analysator wird um 90° versetzt in den Strahl geschoben. Dadurch wird der Lichtdurchgang des linear gefilterten Lichts vollständig blockiert.

Da kristalline (anisotrope = doppelbrechende) Substanzen die Eigenschaft haben, die Schwingungsebene des Lichtes zu drehen gibt es keine Auslöschung durch die beiden gekreuzten Polarisationsfilter. Durch die unterschiedlichen Eigenschaften der mineralischen Substanzen wie zum Beispiel variierende Brechungsindicees, Stärke der Doppelbrechung, Orientierung im Strahlengang, entstehen für jedes Mineral spezifische Merkmale, anhand derer sie dann identifiziert werden können.

Optische Mikroskopie (Binokular)

Untersuchungen am Binokular können mit einem Zeiss V8 Discovery mit 1 bis 8-fachem Zoom durchgeführt werden. Die fotografische Dokumentation von Proben oder Objektdetails erfolgt mit einer Digitalkamera der Fa. Jenoptik – ProgRes CFcool (max. Auflösung der Bilder 1360 x 1024 Pixel).  

Vis-Spektren gemessen am Binokular/wissenschaftlichem Mikroskop

Eine Faserkopplung, die das Discovery V8 Binokular oder das Axio Imager.A2m mit einem Zeiss PDA VIS Spektrometer (MCS621 VIS II) verbindet, erlaubt es Reflektion- oder Transmissionsspektren von einem ausgewähltem Bereich des mikroskopischen Sichtfeldes aufzunehmen. Dieser Aufbau erlaut es, bestimmte Pigmente oder Farbstoffe zu identifizieren oder auch über die Auswertung des Reflektionsspektrum Farbwerte des gemessen Spektrums anzugeben. Das Spektrometer wird über die SpectraVision Software von A.S. & Co gesteuert.

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Direktorin: Dr. habil. Ina Reiche