Teller mit Blumenmalerei (Löwenzahn und Klee) 
Trude Petri, Form Urbino 1931, Dekormalerei 1946/47. Ausführung: Staatliche Porzellanmanu-faktur Berlin (KPM), Selb. Blaue Zeptermarke mit S. Material: Porzellan, Aufglasurmalerei grün, gelb, manganviolett. Dm.: 25,7 cm.
Foto: S. Linke

Siegmund Schütz und Trude Petri zum hundertsten Geburtstag
Klare Eleganz für die Staatliche Porzellanmanufaktur (KPM) Berlin

von: 16.11.2006 bis: 15.04.2007

Kunstgewerbemuseum

Das Kunstgewerbemuseum besitzt seit 1983 als Schenkung Siegmund Schütz über 100 Porzellane: Service, Ziergefäße, Lampen, Reliefplatten, Medaillen und Plaketten, die Siegmund Schütz und Trude Petri (beide 1906-1998) für die Staatliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) geschaffen haben. Die kleine Jubiläumsausstellung gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk beider Gestalter seit 1931. Ganz wesentlich hat Schütz in über 40 Jahren das Bild des Berliner Porzellans geprägt. Als junger Bildhauer 1932 engagiert, entwickelte er für die modernen weißen Service und Vasen monochrome Dekore aus zarten Biskuitreliefs. Einzigartig ist auch die fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Keramikerin Trude Petri, deren bekanntestes Werk das seit 1939 hergestellte "Arkadische Service" mit antikisierenden Motiven ist. In der Designgeschichte ist Trude Petri berühmt durch ihr als "reine Form" gestaltetes erstes KPM-Service "Urbino".

Veranstalter:

Kunstgewerbemuseum