Buchdeckel des Sibillenevangeliars mit Christus am Kreuz zwischen Maria und Johannes sowie den Evangelisten;
Nordfrankreich (Elfenbein) und Maasland (Grubenschmelze), 3. Viertel 12. Jahrhundert; vergoldetes Silber, vergoldetes Kupfer, Grubenschmelz, Elfenbein, Holz und Lampas; H 33,5 x B 23 cm; Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Inv. Nr. Kg 54:212

Mittelalterliche Elfenbeine aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt

von: 12.10.2007 bis: 06.01.2008

Kunstgewerbemuseum

Eine Ausstellung in der Reihe "Dialog der Museen"

Während mehrjähriger Umbauarbeiten am Hessischen Landesmuseum Darmstadt ist dessen herausragende Sammlung mittelalterlicher Elfenbeine zuerst im Kunstgewerbemuseum zu Gast. Die Darmstädter Elfenbeine stammen zum großen Teil aus der 1805 in den Besitz des Landgrafen von Hessen-Darmstadt gelangten Kölner Sammlung des Barons von Hüpsch. Sie sind von außerordentlicher Qualität und Vielfalt und vermitteln einen gültigen Eindruck von der Entwicklung der Gattung während des gesamten Mittelalters. Künstlerische Höhepunkte bilden Werke aus karolingischer und ottonischer Zeit wie das Fragment eines Reliefs aus der Hofschule Karls des Großen. Den vergleichenden Blick auf die unmittelbar benachbarten Werke mittelalterlicher Schatzkunst des Kunstgewerbemuseums erlauben vor allem die zahlreich vertretenen Arbeiten Kölner Schnitzwerkstätten des 12. Jahrhunderts.

Veranstalter:

Kunstgewerbemuseum