Matteo Ricci, Adam Schall von Bell und Ferdinand Verbiest. Aus: Johann Baptista du Halde. Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reichs und der großen Tartarey. Rostock 1749. S. 93

Matteo Ricci (1552-1610)
Europa am Hofe der Ming

von: 09.06.2005 bis: 27.08.2005

Museum für Asiatische Kunst

In der Sonderausstellungshalle


In Zusammenarbeit mit dem Istituto Matteo Ricci, Macerata und dem Italienischen Kulturinstitut, Berlin

Matteo Ricci (1552-1610), der große jesuitische Gelehrte und Begründer der China-Mission, ist der bedeutendste Vermittler von Ideen der europäischen Renaissance in China und gewährt umgekehrt den Europäern erstmals systematisch Einblick in die Geschichte, Geographie, Kultur und Wirtschaft Chinas.
Das Museum für Ostasiatische Kunst ist nach Macerata, dem Heimatort von Matteo Ricci, und Rom die dritte Station der Ausstellung, die sich mit dem Leben und Wirken Riccis auseinander setzt.

In Berlin wird ergänzend das Wirken berühmter Nachfolger von Matteo Ricci in Peking, darunter der Kölner Adam Schall von Bell (1592-1666) und der Belgier Ferdinand Verbiest (1623-1688), betrachtet. Die Welt der chinesischen Kunst der Ming-Dynastie (1368-1644) wird in der Ausstellung durch ausgewählte Werke aus dem Museum für Ostasiatische Kunst veranschaulicht.

Veranstalter:

Museum für Asiatische Kunst