Georg Pencz, der seinesgleichen in der Kunst des Zeichnens nicht kennt
Eine Ausstellung des Kupferstichkabinetts in der Gemäldegalerie

08.01.2013 bis 07.04.2013
Gemäldegalerie

Georg Pencz, der seinesgleichen in der Kunst des Zeichnens nicht kennt...
So lautet das Lob, das dem Nürnberger Georg Pencz (ca. 1500 bis 1550) um 1560 postum in einer Rahmeninschrift zuteil wurde.

Es erweckt den Anschein, als sei sein alles überragender Vorgänger Albrecht Dürer damals bereits vergessen gewesen. Heute hat sich das Blatt gewendet: während Albrecht Dürer allseits bekannt ist, ist es Georg Pencz nur für einen kleinen Kreis. Nach Dürers Tod jedoch zählte Pencz, der vor allem als Maler, Kartograph und Kupferstecher tätig war, zu den gefragtesten Künstlern Nürnbergs.

In der Kabinettausstellung des Kupferstichkabinetts in der Gemäldegalerie wird nun ein Ausschnitt seines vielseitigen Schaffens vorgestellt: Gemälde, wie auch Kupferstiche und Holzschnitte, die nahezu allesamt von einer gewissen Italianità geprägt sind. Beispiele aus Pencz' graphischem Frühwerk demonstrieren eine direkte Korrespondenz zu seinem malerischen Werk der 1520er Jahre, etwa zu dem Kabinettstück Venus und Amor aus der Gemäldegalerie. Diese Verflechtungen belegen nicht zuletzt gemäldetechnologische Untersuchungen, die auch für ein bislang anonymes Männerporträt von der Hand Pencz' spannende Ergebnisse liefern - und hier erstmalig präsentiert werden.

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Auf Grund von Aufbauarbeiten für die Sonderausstellung "El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez"
(1. Juli - 30. Oktober 2016) ist die Wandelhalle in der Gemäldegalerie bis zur Eröffnung der Ausstellung nicht zugänglich. Voraussichtlich ab dem 12. April sind hiervon auch die Räume 23 und 24 der Dauerausstellung (Italienische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts) betroffen. Wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie bald in der Sonderausstellung begrüßen zu dürfen.



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