Figur eines Gauklers, chin. Shuochangyong, China, 20. Jh.
Fälschung, halbseitig freigelegt, Gebrannter Ton und Bindemittel, Reste von
Bemalung. H. 82 cm; B. 40 cm

Die Kunst des Fälschens
Untersucht und aufgedeckt

von: 07.12.2007 bis: 12.05.2008

Museum für Asiatische Kunst

Die gefälschte Skulptur eines Shuochangyong, also einer chinesischen Gauklerfigur aus der Han-Dynastie (206 v. - 220 n. Chr.), ist Anlass und Mittelpunkt der Ausstellung "Die Kunst des Fälschens" im Museum für Asiatische Kunst. Ziel der Ausstellung ist es, aufzudecken, nachzuweisen und dem Publikum zu vermitteln, wie Fälschungen entstehen, mit welchen Methoden Fälscher in Ostasien heute arbeiten und welche Möglichkeiten sich bieten, gefälschte Kunstobjekte als solche zu erkennen. Neben der aufwändig untersuchten Hauptfigur erwartet den Besucher eine Reihe von Objekten, die sowohl aus dem Sammlungsbestand als auch von privaten Leihgebern stammen. Sie belegen die Bandbreite unterschiedlicher Fälschungsmethoden innerhalb ihres historischen Kontextes.

Katalog
Die Kunst des Fälschens. Untersucht und aufgedeckt.
Redaktionskonzeption: Uta-Rahman-Steinert. Mit einem Vorwort von Willibald Veit und Aufsätzen von Juliane Bernegg, Christian Goedicke, Robert Neunteufel
Staatliche Museen zu Berlin, 2007
48 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-88609-608-4, Best. Nr.: AKU06084
Preis: 12,50 Euro
Erhältlich in der Buchhandlung Walter König in den Museen Dahlem sowie im MuseumsShop.

Veranstalter:

Museum für Asiatische Kunst