Glasamphora aus Olbia, um 120 - 80 v. Chr.

Antiker Luxus in Glas und Marmor
Die Amphora aus Olbia und Trapezophoren aus Ostia

von: 19.12.2008 bis: 19.04.2009

Altes Museum

Die Amphora aus Olbia am Schwarzen Meer ist mit 59,6 cm das größte aus der Antike erhaltene Glasgefäß, das vor der Erfindung der Glasmacherpfeife entstand. Um 120 - 80 v. Chr. gefertigt, markiert sie den Höhepunkt der frühen Glasverarbeitung. Friedrich von Gans schenkte sie 1912 der Antikensammlung.

Aber erst ihre Restaurierung 1976 ließ die Schönheit des schlanken Gefäßes aus entfärbtem und blasenfreiem Klarglas erkennen. Seither wird über ihre Herstellung heftig gestritten. Der Glasschleifer und langjährige Lehrer an der Glasfachschule Hadamar, Josef Welzel, hat sich der Herausforderung einer Nachbildung der Berliner Amphora gestellt. Hartnäckig tastete er sich in langen Versuchen an ihre Geheimnisse heran. Nun wird das Ergebnis seiner Mühe neben dem antiken Original im Alten Museum in strahlendem Glanz präsentiert.

Veranstalter:

Antikensammlung