Abisag Tüllmann, Joschka Fischer in der Frankfurter Universität bei einem Teach-in zum Häuserkampf im Westend, 1973

Abisag Tüllmann 1935-1996.
Bildreportagen und Theaterfotografie

von: 17.06.2011 bis: 18.09.2011

Museum für Fotografie

Die Ausstellung "Abisag Tüllmann 1935-1996. Bildreportagen und Theaterfotografie" stellt anlässlich des 75. Geburtstages der Künstlerin erstmals posthum das einzigartige und vielschichtige Werk einer der bedeutendsten Fotografinnen Deutschlands vor. Spektakulär ist dabei ihre Doppelbegabung: Neben den herausragenden fotojournalistischen Arbeiten steht ein umfangreiches theaterfotografisches Werk.

Tüllmann interpretierte mit ihrer Fotografie die zentralen politischen Ereignisse der Zeit und die Bedingungen des Alltags, individuelle Lebenswelten und soziale Räume auf nachdrückliche Weise: von den Stadtlandschaften und der Kultur der 1960er Jahre über die Studentenbewegung und die politischen Impulse von 1968 bis hin zu großen Fotoreportagen über die zeitgeschichtlichen Umbrüche in der Welt - den Befreiungsbewegungen in Algerien, Rhodesien-Zimbawe, Südafrika und dem Israel-Palästina-Konflikt.

Daneben stehen ihre kritisch angelegten Politikerporträts wie von Jimmy Carter, Yassir Arafat, Nelson Mandela, Helmut Kohl und ihre einfühlsamen Künstlerporträts und Ausstellungsdokumentationen der Biennale Venedig und der documenta.

Veranstalter:

Kunstbibliothek