Kunst aus Ostasien

05.12.2006 bis auf weiteres
Museum für Asiatische Kunst

Die Ostasiatische Kunstsammlung präsentiert am Standort Dahlem in umfassender Weise das Spektrum der Kunst Chinas, Japans und Koreas in jeweils eigenen Galerien sowie in einer Studiensammlung. Zu den Höhepunkten zählt die Sammlung japanischer Malerei und ostasiatischer Lackkunst des in Berlin geborenen und in Tokio ansässigen Kunsthändlers und Sammlers Klaus Friedrich Naumann sowie die Berliner Sammlung Yuegutang mit chinesischer Keramik vom Neolithikum bis ins 15. Jahrhundert.

Sammlungscharakter
Archäologische und kunsthandwerkliche Objekte, Malerei und Schriftkunst Chinas und Japans sowie Keramiken aus Korea werden in jeweils eigenen Galerien dargeboten. Ein zentraler Raum ist der allen drei Kulturen gemeinsamen Kunst des Buddhismus gewidmet. Hier sind Skulpturen aus Stein, Metall und Holz, Kultgerät sowie sakrale Bildwerke zu sehen.

Die chinesische Archäologie ist durch bedeutende archaische Bronzen, frühe Keramiken und Kunstobjekte aus Jade repräsentiert. Porzellane und Werke der Lackkunst werden beispielhaft vorgestellt. Von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist ein kleiner Porzellankelch (1. Viertel 17. Jahrhundert) aus China, der bereits früh in die Kunstkammer der Brandenburgischen Kurfürsten gelangte. Unter den chinesischen Lackarbeiten ist ein Kaiserthron mit zugehörigem Paravent (3. Viertel 17. Jahrhundert) hervorzuheben, ein Meisterwerk aus Palisanderholz mit Perlmutteinlagen in Lack- und Goldgrund, das in einem eigenen Raum ausgestellt ist.

Die prominenteste Kunstform Ostasiens, die Bild- und Schreibkunst, wird aufgrund ihres lichtempfindlichen, organischen Materials in regelmäßig wechselnden, thematischen Zusammenstellungen gezeigt. Werken aus der chinesischen Kaiserzeit und dem 20. Jahrhundert sind eigene Räume gewidmet. In den Galerien für Malerei und Kalligraphie aus Japan bilden die großformatigen Stellschirme einen besonderen Anziehungspunkt. Die bedeutende Grafiksammlung vornehmlich japanischer Holzschnitte wird gleichfalls in stets neuen Wechselausstellungen zugänglich gemacht.

In einem von japanischen Zimmerleuten errichteten Teeraum finden regelmäßig Teezusammenkünfte statt. Sie machen die Funktion der im angrenzenden Raum gezeigten Keramiken und Lackobjekte unmittelbar anschaulich. Die Sammlung Klaus F. Naumann schließt sich in einer eigenen Galerie an.

Im Obergeschoß bietet eine Studiensammlung anhand einer großen Zahl von Objekten die Möglichkeit eines vertiefenden Einblicks in die Sammlung. Filmvorführungen im Videoraum und interaktive Bildschirmpräsentationen runden das Informationsangebot ab. Thematische Sonderausstellungen ergänzen die Präsentation der Sammlung.

Angebote für

© Museum für Asiatische Kunst, Sammlung Klaus F. Naumann / Jörg von Bruchhausen.
Sommerfreuden
Meisterwerke japanischer Malerei

02.07.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe
Mit den Augen des Direktors
Otto Kümmel

16.07.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Museum für Asiatische Kunst, Sammlung. Dr. Anneliese und Dr. Wulf Crueger / Thomas Naethe
Ton, Steine, Scherben
Lapislazuli und japanische Keramik des 20. Jahrhunderts

06.08.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Links: Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe. © Rechts: Museum für Islamische Kunst / Iris Papadopoulos
Blick auf Natur
Blumen und Vögel in der Malerei Indiens und Chinas

20.08.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Luzia Simons | VG Bild-Kunst, courtesy ALEXANDER OCHS PRIVATE
Schnittmengen
Zeitgenössische Künstler im Dialog mit der Sammlung

04.09.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Museum für Asiatische Kunst / Georg Huth
Die Ruinen von Kocho
Neue Forschungsergebnisse zu den Kulturen der alten Seidenstraße

17.09.2016 15:30 Uhr
Museum für Asiatische Kunst
Öffentliche Führung

© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Anika Büssemeier
Geheime Geschichten

02.08.2016 11:00 Uhr
Museen Dahlem
Workshop (mehrtägig)

Besuchereingang

Lansstraße 8 / Arnimallee 25
14195 Berlin

eingeschränkt rollstuhlgeeignet

U-Bahn U3 (Dahlem-Dorf)
Bus M11, X83 (U Dahlem-Dorf); 101 (Limonenstraße); 110 (Domäne Dahlem)

So 11:00 - 18:00
Mo geschlossen
Di 10:00 - 17:00
Mi 10:00 - 17:00
Do 10:00 - 17:00
Fr 10:00 - 17:00
Sa 11:00 - 18:00

Öffnungszeiten an Feiertagen unter Besuch planen
Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Bitte beachten Sie, dass der Bereich Süd-, Südost- und Zentral-Asien im Erdgeschoss seit dem 11. Januar 2016 geschlossen ist.

Museen Dahlem
8,00 EUR ermäßigt 4,00

Museumspass Berlin 3 Tage für Dauerausstellungen
24,00 EUR ermäßigt 12,00

Jahreskarte Basic Dauerausstellungen, Zeiten vorgegeben
25,00 EUR

Jahreskarte Classic Sonderausstellungen nicht enthalten
50,00 EUR ermäßigt 25,00

Jahreskarte Classic Plus alle Ausstellungen
100,00 EUR ermäßigt 50,00

Jahreskarte Staatliche Museen zu Berlin
Ab 25,00 EUR
Weitere Informationen

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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