SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin

04.04.2014 bis 24.08.2014
Bode-Museum

Andreas Schlüter (1659/60 - 1714), schon von seinen Zeitgenossen als "Michelangelo des Nordens" gepriesen, war ein Barockkünstler par excellence. Wie sein italienischer Kollege war Schlüter nicht nur Bildhauer, sondern zugleich Architekt und Gestalter von komplexen Raumdekorationen, mit denen er der aufstrebenden Residenzstadt Berlin-Cölln um 1700 erstmals europäischen Glanz verlieh.

Anlässlich Schlüters 300. Todesjahres widmet das Bode-Museum auf der Museumsinsel diesem bedeutenden Künstler Berlins die erste umfassende Ausstellung überhaupt, die durch internationale Leihgaben bereichert wird.

In opulenter Präsentation werden alle Aspekte von Andreas Schlüters vielseitigen Schaffen vorgestellt. Insgesamt 230 Objekte - Skulpturen, Gemälde, Graphik sowie Bauplastik und kunstgewerbliche Arbeiten - lassen das barocke, inzwischen verloren gegangene Zentrum Berlins wiedererstehen. Schlüters Werke treten dabei in einen spannungsvollen Dialog mit denen seiner italienischen und französischen Vorbilder wie Gian Lorenzo Bernini oder François Girardon.

Darüber hinaus besitzt die Ausstellung auch durch den Wiederaufbau des nach Schlüters Plänen errichteten Berliner Schlosses besondere Aktualität.

Eine Schlossbauhütte vor Ort

Während der gesamten Ausstellungsdauer bietet Ihnen das Bode-Museum einen besonderen anschaulichen Einblick in die Bildhauerkunst: Auf der Ausbuchtung der Monbijou-Brücke, vis-à-vis des Museumseingangs, arbeitet ein Bildhauer der Schlosswerkstatt am Fassadenschmuck des zukünftigen Schlosses. Sie gewinnen damit einen lebendigen Eindruck von der anspruchsvollen Tätigkeit dieses höchst künstlerischen Handwerks, das sich seit Schlüters Zeiten kaum verändert hat.

Die Ausstellung in der Stadt

Besuchen Sie auch die einzelnen "Satelliten" der Ausstellung und erleben Sie die noch erhaltenen Werke Andreas Schlüters an ihrem ursprünglichen Standort:

In der Mitte Berlins beeindruckt Schlüters Fassadenschmuck am Zeughaus (Deutsches Historisches Museum) mit seinen schaurig "lebensnahen" Köpfen der sterbenden Krieger.

Gegenüber der Museumsinsel finden Sie die Schlossbaustelle mit der Musterfassade nach Schlüter. Den Fortschritt der Baustelle überblicken Sie am besten von der Humboldt-Box.

Von dort gelangen Sie zum Dom wo die von Schlüter entworfenen Sarkophage seines Auftraggebers König Friedrich I. und seiner Gemahlin Königin Sophie Charlotte aufbewahrt werden.

Von barocker Pracht zeugen die Kanzel in der Marienkirche und Schlüters eindrucksvolle Gruftpforte zum Männlich-Grabmal, das er seinem Freund, dem Hofgoldschmied Daniel Männlich, und seiner Familie in der Nikolaikirche errichtet hat.

Etwas abseits vom Zentrum, vor dem Charlottenburger Schloss, steht heute das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten, Schlüters Meisterwerk, das einst auf der Langen Brücke stand, welche direkt auf den Schlossplatz mündete.

Eine weitere Attraktion bietet die Dependance des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin im Schloss Köpenick: Dort wird die einzige im Original erhaltene Stuckdecke aus dem Berliner Schloss gezeigt, welche vom Hofstuckator Giovanni Simonetti, einem engen Mitarbeiter Andreas Schlüter, ausgeführt wurde.

Link zur Website der Ausstellung

Schlüter in Berlin- Ein Stadtspaziergang

Das Bild zeigt die vier Herren vor der Holz-Supraporte des Schlosses.
© Staatliche Museen zu Berlin / Juliane Eirich
Bode-Museum

SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin.
Vorbereitung der Ausstellung läuft auf Hochtouren

Auf dem Bild sieht man den Restaurator, der an dem Büstenfragments des Mars von Andreas Schlüter arbeitet
© Staatliche Museen zu Berlin / Isabel Henschel
Bode-Museum

Hinter den Kulissen: Die Restaurierungsarbeiten für die Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin".

Auf dem Bild ist eine Skulptur von Andreas Schlüter zu sehen, die mit Hilfe eines Krans angehoben wird, um sie an ihren Platz im Museum zu stellen.
© Staatliche Museen zu Berlin / Isabel Henschel
Bode-Museum

Kräne, Transporter und Skulpturen! Die Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin" entsteht.

Das Bild zeigt den Die Platzierung eines Gemäldes von Friedrich Wilhelm Weidemann für die Andreas Schlüter Ausstellung.
© Staatliche Museen zu Berlin / Diana Fleischer
Bode-Museum

Quer durch Deutschland: Gemäldetransport für die Ausstellung: "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin".

Das Bild zeigt zwei Restauratoren, die das Große Silberbuffet aufbauen.
© Staatliche Museen zu Berlin / Isabel Henschel
Bode-Museum

Endspurt: Aufbau des Großen Silberbuffets für die Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin"

Das Bild zeigt die Gäste der Eröffnung der Schlüter Ausstellung beim Empfang in der großen Kuppel im Bode-Museum.
© Staatliche Museen zu Berlin / Sebasitan Bolesch
Bode-Museum

Ausstellungseröffnung "SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin"

Das Foto zeigt die Bildhauer-Bauhütte am Bode-Museum.
© Staatliche Museen zu Berlin
Bode-Museum

Die Bildhauer-Bauhütte am Bode-Museum

H.-U Kessler, Kurator der Ausstellung, Skulpturensammlung; Stadtplaner Martin Lenhard aus Basel als 100.000 Besucher in der Schlüter-Ausstellung; Bernd W. Lindemann, Direktor Gemäldegalerie und Skulpturensammlung (v.l.n.r.)
© H.-U Kessler, Kurator der Ausstellung, Martin Lenhard als 100.000 Besucher; Bernd W. Lindemann, Direktor Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: SMB
Bode-Museum

100.000 Besucher in der Ausstellung "SCHLOSS BAU MEISTER Andreas Schlüter und das barocke Berlin"

Besuchereingang

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Der Gobelinsaal ist nur an den Wochenenden und Feiertags geöffnet.

Die Räume der Dauerausstellung im Obergeschoss und die Ausstellung "Ein Gott Abrahams Erben am Nil" im Untergeschoss öffnen ab 11:00 Uhr.

Die Ausstellung "Holbein in Berlin. Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin" (21.1. - 17.7.2016) öffnet ab 10:00 Uhr.

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Bode-Museum
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