Von Medina an die jordanische Grenze
Fotografien von Ursula Schulz-Dornburg

11.11.2011 bis 06.05.2012
Pergamonmuseum

Im Vorgriff auf die große Sonderausstellung "Roads of Arabia. Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien", die ab 26. Januar 2012 im Pergamonmuseum zu sehen ist, zeigt das Museum für Islamische Kunst die Fotografie-Serie der Düsseldorfer Künstlerin Ursula Schulz-Dornburg mit Landschaften aus dem Hedschas.

Der Hedschas ist eine endlos weite, in Teilen von unwegsamen Gebirgen durchzogene Wüstenregion. Die Fotografien fangen die Leere dieser kargen Landschaft ein, wie auch die der dort verlaufenen Wegspuren und Schotterpisten, die scheinbar ins Nichts führen: uralte Pilgerwege und Karawanenrouten, auf denen jahrtausendelang Güter vom südlichen Arabien ins nördliche Syrien und umgekehrt transportiert worden sind.

Entlang dieser Wege hat die Künstlerin vor allem aber auch die fremdartigen Zeugnisse einer Zeit festgehalten, die noch nicht allzu lange her, doch trotzdem längst vergangen scheint: versandete Gleise, verlassene Bahnhöfe, verrostete Lokomotiven. Vage Erinnerungen an die Hedschas-Bahn: das einst politisch so hoch verwickelte Eisenbahnprojekt, das in den Jahren 1900-08 vom osmanischen Reich mit deutscher Unterstützung ins Leben gerufen wurde, vor allem um die arabischen Provinzen besser kontrollieren zu können.

Ursula Schulz-Dornburg ist durch zahlreiche Ausstellungen in Europa, im Mittleren Osten und in den USA international bekannt. Den Hedschas hat sie 2003 bereist.

Besuchereingang

Bodestraße
10178 Berlin

eingeschränkt rollstuhlgeeignet
Geänderter Zugang zum Pergamonmuseum seit 07.01.2013 [PDF]

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Klimafreundliche Anreise
Nahverkehr
Fernverkehr

So 10:00 - 18:00
Mo 10:00 - 18:00
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 20:00
Fr 10:00 - 18:00
Sa 10:00 - 18:00

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Im Zuge der Sanierung bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar bis voraussichtlich 2019 geschlossen. Von der Schließung betroffen sind der Nordflügel sowie der hellenistische Saal. Die Funde aus Uruk und Habuba Kabira sowie die Räume mit babylonischen und altiranischen Denkmälern sind derzeit ebenfalls nicht zugänglich.
Der Südflügel des Pergamonmuseums mit dem Ischtar-Tor, der Prozessionsstraße und dem Marktor von Milet sowie dem Museum für Islamische Kunst bleibt weiterhin geöffnet.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund bautechnischer Maßnahmen sowie des hohen Besucheraufkommens zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Rucksäcke sind in der Ausstellung nicht gestattet, und es gibt zur Zeit nur wenige Schließfächer und Garderoben.

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Pergamonmuseum
12,00 EUR ermäßigt 6,00

Museumsinsel alle Ausstellungen
18,00 EUR ermäßigt 9,00
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24,00 EUR ermäßigt 12,00

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Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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