A-Z. Die Sammlung Marzona

von: 23.01.2014 bis: 31.08.2016
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Die Sammlungspräsentation "A-Z. Die Sammlung Marzona" feiert die konzeptuelle Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre und illustriert deren zeitgenössische Relevanz. In wechselnden Präsentationen wird über zweieinhalb Jahre die Sammlung von Egidio Marzona gezeigt, die sich aus Arbeiten der amerikanischen und europäischen Konzeptkunst, der Minimal Art und Arte Povera zusammensetzt.

Die den Buchstaben des Alphabets folgenden Präsentationen bieten jeweils unterschiedliche Zugänge zu der facettenreichen Sammlung Marzona. Das semiotische Raster des Alphabets greift repräsentative Ideen der ausgestellten Kunst auf, und bildet damit eine stringente und zugleich lose Grundlage für das Ausstellungsprogramm. Einzelne Positionen, wichtige historische Ausstellungen und künstlerische Gattungen werden beleuchtet. Vierteljährlich wird die Präsentation erneuert, das Alphabet weitergeführt.

# 1/9 ABC (23.1.-23.3.2014)

Beginnend mit A gab der erste Raum einen Einblick in die italienische Kunstrichtung der Arte Povera. Der zweite, dem Buchstaben B gewidmete Ausstellungsraum zeigte eine raumgreifende Installation des französischen Künstlers Daniel Buren. Und schließlich thematisierte C.7500 - der Titel einer von Lucy Lippard 1973 kuratierten Ausstellung - den Ausstellungskatalog als künstlerisches Medium.

#2/9 DEF (2.5.-27.7.2014)

Im Anschluss an diese erste Präsentation werden die Räume D, E und F zu sehen sein. D untersucht den Aspekt der Dokumentation in der Konzeptkunst. E wie Erhalten eröffnet dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen, auf die Arbeit der Restaurierungsabteilung und auf die besonderen Herausforderungen, vor welche zeitgenössische Kunstwerke das Museum stellen. F für Fotografie zeigt das künstlerische Medium, dass in den späten 1960er-Jahren wieder an Bedeutung gewann.

#3/9 GHI (2.8.-16.11.2014)

Im Sommer folgen die Räume G, H und I. Unter dem Buchstaben G wird das Gehen als künstlerische Praxis untersucht, mit Werken von Stanley Brouwn, Richard Long und Hamish Fulton. H thematisiert als Handlung performative Aspekte der Kunst der 1960er- und 1970er- Jahre und I steht für Ideenkunst und gibt einen Überblick über die wichtigsten Strömungen der Konzeptkunst, mit Werken von Marcel Duchamp bis Joseph Kosuth.

#4/9 JKL (22.11.2014-8.2.2015)

Die letzte Präsentation dieses Jahres stellt eine künstlerische Intervention der neuseeländischen Künstlerin Ruth Buchanan unter dem Buchstaben J wie Joker (die Spielkarte, die frei zu vergeben ist) vor, reflektiert die geometrische Formensprache der Konzeptkunst unter K wie Kubus, ebenso wie das Werk  des amerikanischen Künstlers Sol LeWitt - einer der zentralen Figuren der Sammlung Marzona.

Auf diese Weise gestaltet sich der Zugang zur Sammlung Marzona ebenso mannigfaltig, spielerisch und experimentell wie die Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre.  Neben den drei Ausstellungsräumen gibt es ein offenes Archiv, das "Büro", in dem weiterführende Informationen zu den ausgestellten Themenkomplexen, Kunstwerken und Künstlerinnen und Künstlern zu finden sind. Ein Begleitprogramm reflektiert und ergänzt die Sammlungspräsentation.

 

Kuratorin: Lisa Marei Schmidt, Bildung und Vermittlung: Daniela Bystron

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