Dürer. 500 Jahre Meisterstiche. Kabinett in der Galerie

von: 21.01.2014 bis: 23.03.2014
Gemäldegalerie

Mit den Kupferstichen " Ritter, Tod und Teufel" von 1513 sowie "Melencolia I" und "Hieronymus im Gehäuse" aus dem Jahr 1514 schuf Albrecht Dürer künstlerische, mediengeschichtliche und inhaltliche Ecksteine der Druckgrafik. Ihre künstlerische Wertschätzung und wissenschaftliche Deutung begleiten uns seit Jahrhunderten.
Das Berliner Kupferstichkabinett nimmt den 500. Geburtstag dieser drei sogenannten Meisterstiche zum Anlass, der Bedeutung dieser Hauptwerke der Kupferstichkunst für unsere Generation nachzugehen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Aspekte der
künstlerischen Freiheit und Autonomie sowie der Medialität dieser hochberühmten Hauptwerke der frühen Neuzeit. Wie nutzte Dürer die Technik des Kupferstichs für die Darstellung von Räumen, Materialien, Beleuchtungssituationen und Stimmungen?
Was verbindet die Meisterstiche miteinander und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für ihre inhaltliche Deutung als Einzelwerke und als Gruppe? Und zuletzt: Hat jede Generation ein anderes Verständnis dieser Werke?
Die Kabinettausstellung in der Gemäldegalerie wird als Praxisseminar junger Kunsthistorikerin Kooperation mit der Kolleg-Forschergruppe "BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik" an der FU Berlin vorbereitet und eingerichtet. Jenseits eines reinen
Jubiläumsgedenkens wird die Frage nach der Bedeutung solcher Kunst- und Technikinkunabeln für die aktuelle Bildbetrachtung und Forschung gestellt.

Die Kabinettausstellung ist Teil der Reihe "Kabinett in der Galerie" des Kupferstichkabinetts.

Veranstalter: Kupferstichkabinett

Besuchereingang

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Mo geschlossen
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Mi 10:00 - 18:00
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Studiengalerie: Di - Do geschlossen, Fr 10:00 - 18:00 Uhr, Sa + So 11:00 - 18:00 Uhr

Wir bitten um Verständnis, dass auf Grund der Aufbauarbeiten zur Ausstellung „The Botticelli Renaissance“ vom 20. August 2015 bis ca. Mitte September 2015 der Saal XVIII (Botticelli) sowie die Räume 38 – 41 (Giotto bis Mantegna) geschlossen sind.

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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